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Nationaltheater Führungsteam sucht immer noch Spielstätte

Trafowerk weiter Favorit

Mannheim.Die Oper am Nationaltheater Mannheim plant den Rest der Saison weiter mit kleinen Besetzungen und weiteren White-Wall-Opern. Das sagten Opernintendant Albrecht Puhlmann und Generalmusikdirektor Alexander Soddy im Gespräch mit dieser Redaktion. Während des Lockdowns lege sich die Sparte einen Vorrat für den Winter an, so Puhlmann: „Und wenn wir dann wieder spielen können, haben wir einen abwechslungsreichen Spielplan. Wir werden ja auch nicht von heute auf morgen den großen ,Tristan’ machen können. Wir machen jetzt eine Art Skizze mit 30 Musikern, die wir, wenn wir wieder groß spielen dürfen, ausmalen können.“

Für die kommende Spielzeit muss die Oper angesichts der unklaren Pandemielage doppelt planen – in großen und kleinen Besetzungen. Im Mai 2022 will man bereits ausziehen. Die Betriebserlaubnis für das Spielhaus endet Ende 2022. Danach beginnt die jahrelange Sanierung. Eine Ausweichspielstätte für große Premieren ist immer noch nicht gefunden. „Das Trafowerk ist sicher ein großartiger Ort. Aber auch da muss man erst mal ein Opernhaus draus machen können“, sagte Puhlmann.

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