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Gemeinderat

Turley: Kurz wehrt sich

Mannheim.Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) hat Vorwürfe im Zusammenhang mit dem Weiterverkauf von zwei Baufeldern auf dem Turley-Areal in Mannheim zurückgewiesen. Es gebe „jenseits der Debatte über Marktmechanismen und der Beteiligung von Investoren keinen erkennbaren Ansatz für eine Skandalisierung“, erklärte er gestern zu Beginn der Gemeinderatssitzung.

Die Tom Bock Gruppe hatte im vergangenen Jahr die beiden insgesamt 22 000 Quadratmeter großen Baufelder für 36 Millionen Euro mehrheitlich an die vier Gründer des Sportwettenanbieters Tipico verkauft. Bock hatte die Flächen dreieinhalb Jahre zuvor für sechs Millionen Euro von der städtischen Projektentwicklungsgesellschaft MWSP erworben.

Die Debatte sei wegen der Höhe des Verkaufspreises zwar nachvollziehbar, sagte Kurz. Dennoch dürfe man das Geschäft nicht nur als bloßen Grundstücksverkauf sehen, sondern müsse es als Projektentwicklung bewerten, was viel umfassender sei. Vorwürfe einer möglichen Vertuschung wies Kurz zurück.

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