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Brustkrebs-Bluttest Unternehmen zur Markteinführung nimmt Mediziner in Verantwortung

Uniklinik bestätigt Vorwürfe teilweise

Archivartikel

Heidelberg.Der Vorstand des Heidelberger Universitätsklinikums hat gestern eine Mitverantwortung im Fall der umstrittenen Bluttests zur Erkennung von Brustkrebs eingeräumt. Hintergrund war eine Mitteilung der für die Einführung des Tests gegründeten Firma Heiscreen. Darin wurde betont, dass der Vorstand der Uniklinik in die Kommunikationsstrategie zu dem geplanten neuen Verfahren eng eingebunden war. Auf Anfrage dieser Zeitung ließ das Klinikum mitteilen: „Die Antworten, welche die Heiscreen GmbH (...) veröffentlicht hat, sind korrekt, wenn auch aus Sicht des Uniklinikums Heidelberg unvollständig.“

Im Februar war der Test mit einem Interview in der „Bild“-Zeitung öffentlich gemacht worden. Kritik wurde laut, da das Verfahren noch nicht wissenschaftlich überprüft worden sei. Der Vorstand der Klinik hatte daraufhin die Verantwortung für die frühe Veröffentlichung bei Heiscreen gesehen. 

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