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Friedrichspark Änderung bei umstrittenem Bauprojekt

Universität setzt auf Kompromiss

Archivartikel

Mannheim.Planänderung bei der umstrittenen Bebauung des Mannheimer Friedrichsparks: Nachdem die Universität zunächst fünf und später vier Gebäude auf dem historischen Park am Schloss errichten wollte, ist nun nur noch von drei Neubauten die Rede. Eine in diesem Sinne überarbeitete Vorlage mit dem Titel „Entwicklung des Friedrichparks und der Universität Mannheim“ soll am 24. März im Hauptausschuss diskutiert werden. Die Grünen hatten sich für eine Änderung der Planungen eingesetzt, nachdem die vorgesehene Bebauung heftig in die Kritik geraten war. Die Fraktionsvorsitzende Melis Sekmen nannte das nun überarbeitete Papier eine „gute Grundlage“ für den weiteren Prozess. In den vergangenen Wochen hatten sich gleich fünf Vereine aus der Innenstadt, dazu vier Architekten und der katholische Stadtdekan Karl Jung zum Aktionsbündnis „Rettet den Friedrichspark“ zusammengeschlossen. Das Bündnis lehnt die Bebauung des Parks bislang grundsätzlich ab und fordert, dass alternative Standorte geprüft werden. Die Universität argumentiert, es würden dringend neue Gebäude für Forschung und Lehre benötigt. Deshalb sollen auf dem Gelände des alten Eisstadions die Neubauten entstehen. wol

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