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Sprache Internationaler Tag würdigt unterschätzten Beruf

Zukunft der Übersetzung

Archivartikel

Mannheim/Heidelberg.Zum Internationalen Übersetzertag am Montag hat die Geschäftsführerin des Mannheimer Sprachendienstleisters flexword vor Übersetzungsmaschinen gewarnt. „Bei komplexen Gesprächen ist das eine gefährliche Sache“, sagte Goranka Mis-Cak. Insbesondere in der Politik und bei Dialogen mit kulturellen Aspekten seien Übersetzer unverzichtbar.

In der Region hat das Übersetzen Tradition: Während in Heidelberg 1929 das erste Dolmetscher-Institut Europas gegründet wurde, gilt der Fachbereich Dolmetschen und Übersetzen der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in Germersheim als eine der weltweit größten Ausbildungsstätten für Dolmetscher. Der Internationale Übersetzertag wurde vor 65 Jahren in Paris initiiert und gilt seit einem Beschluss der UNO-Generalversammlung im Jahr 2017 weltweit. Er wird am 30. September ausgerichtet, dem Todestag des Bibelübersetzers Hieronymus. lia/malo

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