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Über Geld, das man sich erst verdienen muss

Diskussion: Im Zeitraumexit diskutieren Kunst-, Politik- und Meinungsmachende über das alte Thema Kulturförderung

Mannheim.Wie fast immer geht es im Mannheimer Kulturzentrum Zeitraumexit auch am Mittwoch, 18. April, politisch und gesellschaftskritisch zu. Über Kulturpolitik will man ab 19 Uhr diskutieren. Im Rahmen der sogenannten Artfremden Einrichtung lädt der Verein Livekultur Mannheim ein – und hat sich auch Vertreter vergleichbarer bundesweiter Projekte auf die Bühne geholt, Kommunalpolitikerinnen und -politiker sowie lokale oder überregionale Kulturschaffende. Sie alle wollen mit dem Publikum über die Finanzierung von Kunst und Kultur diskutieren.

Unter dem Titel „Das müsst ihr euch verdienen – Kulturförderung zwischen politischer Verantwortung und Freiheit der Kunst“ wird das Podium nach dem gesellschaftlichen Auftrag der Kunst jenseits der Debatte um Etats und Förderhöhen fragen: Warum muss Geld für Kunst ausgegeben werden, und wenn ja, für welche? Mit von der Partie ist neben Matthias Frense (Leiter des Ringlokschuppen Ruhr) und Johanna Kluhs (Kuratoriumsmitglied Festival „Politik im Freien Theater“) auch Ralf-Carl Langhals, Kulturredakteur dieser Zeitung.

Es ist die fünfte Bespielung der Artfremden Einrichtung bei Zeitraumexit: Ganz nach dem Motto „Mannheimer Künstler*innen vor Ort“ nutze der frisch gegründete Verein Livekultur Mannheim den ganzen April über die Räumlichkeiten im Mannheimer Jungbusch, so Zeitraumexit-Pressereferentin Stephanie Staib. dms