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Abschluss mit Stargästen

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Karlstorbahnhof: Queer-Festival endet/ Freida Slaves und Charity Kase treten auf

Heidelberg.Nach vier Wochen findet das Queer-Festival in Heidelberg seinen Schlusspunkt. Gefeiert wird am Mittwoch, 29. Mai, ab 23 Uhr im Karlstorbahnhof – zu Gast sind zwei weltberühmte Drag Queens.

Täglich jemand anderes

Outfits, wie sie Madonna, Beyoncé oder Miley Cyrus auf die Bühne bringen, macht die Drag Queen Freida Slaves zu ihrem Kostüm-Repertoire. Mit ihren aufsehenerregenden Stylings zählt sie zu den beliebtesten Performerinnen aus Großbritannien. Geboren als Troy, ist sie in East Oxford aufgewachsen und ließ sich von der Drag-Community inspirieren – heute inspiriert sie andere mit ihren schrillen und starken Auftritten.

Ob als Playboy-Bunny, Außerirdische, Kermit oder Betty Boop – es gibt kaum eine Rolle, in die Charity Kase noch nicht geschlüpft ist. 2017 hat sie sich einer Challenge gestellt, die sie weltberühmt gemacht hat. Für jeden Tag des Jahres hat sich die Drag Queen ein neues Kostüm und das passende Make-up ausgesucht und auf ihrer Instagram-Seite gepostet. Der Mann hinter der Maske ist eigentlich Harry Whitfield aus London. Die 22-Jährige tourt seitdem auf verschiedenen Festivals in Großbritannien. Zur Abschlussparty des Queer-Festivals kommt sie nach Deutschland.

Unterstützt werden die beiden Königinnen an diesem Abend von eingespielten DJ-Teams: Auf dem Stage Floor spielt die Crew von Horse Meat Disco zusammen mit den regionalen Künstlern Julian Bender und Robayo aka Love Provider. Im KlubK teilen sich derweil Jamaica Suk und Project Gestalten von Pornceptual den Techno-Floor mit Waves-President Crécy. jeb