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Kunst: Edgar Schmandt erhält Willibald-Kramm-Preis

Mannheim.Edgar Schmandt zählt zweifelsohne zu den prominentesten Vertretern der Mannheimer Kunstszene. Der gebürtige Berliner lebt seit 1956 in der Quadratestadt und hat also den Großteil seines künstlerischen Schaffens hier erlebt. Seit 1963 entstehen seine Kunstwerke dazu an besonders prominenter Stelle: In der historischen Sternwarte in A 4.

In seinen Kunstwerken beschäftigt sich der mittlerweile 90-Jährige mit alltäglichen und gesellschaftlichen Problemen, manchmal sind sie aber auch zutiefst philosophisch. Zuletzt hat er zu den Lyriktexten von Manfred Klenk die Bilder geliefert („Maskenfall“ heißt das Buch, erschienen im Waldkirch Verlag).

Dass Schmandt mit seiner Malerei dabei immer noch aktuell ist, zeigt die jüngste Entwicklung: Er wird dieses Jahr mit dem mit 2500 Euro dotierten Willibald-Kramm-Preis ausgezeichnet.

Ausstellung in Heidelberg

Diese Auszeichnung , die er für sein Werk „Arbeitstitel mit Schizothyme 1-16“ erhält, geht einher mit einer Ausstellung in der Kanzlei Tiefenbacher in Heidelberg (5. Juni bis 31. Juli; Im Breitspiel 9). Hier wird am Mittwoch, 5. Juni, um 18 Uhr auch der Preis vergeben. ham