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„Amok“ in der Kunsthalle

Kunst: Graphische Sammlung zeigt die Mannheimerin Nadine Fecht

Mannheim.1805 Kugelschreiber sind mit einem Klebeband zu einem Bündel zusammengeschnürt und gleiten gemeinsam über eine riesige weiße Papierbahn, scheinbar chaotisch und doch geordnet ziehen sie ihre Bahnen. „Jedes Kollektiv braucht eine Richtung“ lautet der Titel des Kunstwerks von Nadine Fecht, das im Rahmen einer Sonderausstellung „Nadine Fecht. Amok“ in der Graphischen Sammlung der Mannheimer Kunsthalle zu sehen sein wird.

Eröffnet wird die Ausstellung am Donnerstag, 18. Juli, um 19 Uhr; sie geht bis zum 13. Oktober.

Nadine Fecht wurde 1976 in Mannheim geboren, lebt aktuell in Berlin und unterricht seit 2018 an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig; dort verwaltet sie die Professur Grundklasse Zeichnung.

Für ihr künstlerisches Schaffen, in dessen Mittelpunkt häufig das Material steht, mit dem sie arbeitet, wurde sie unter anderem 2009 mit dem Preis für Malerei der Schulz-Stübner-Stiftung sowie 2014 mit dem Will-Grohmann-Preis der Akademie der Künste in Berlin ausgezeichnet. sba

Info: Sonderausstellung „Nadine Fecht. Amok“ vom 18. Juli bis 13. Oktober in der Kunsthalle Mannheim. Weitere Informationen unter kuma.art. Montags ist die Kunsthalle geschlossen.