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Führung: Information zum Kalten Krieg

Blick in den Bunker im Stadthaus

Archivartikel

Mannheim.Knallrot, wenngleich unauffällig im zweiten Untergeschoss, gibt es in der Tiefgarage des Stadthauses N 1 eine gewölbte Stahltür, die man nur mit einem riesigen Hydraulikhebel öffnen kann. Man muss dann noch zwei Mal ums Eck laufen, so verwinkelt ist der Zugang – ganz bewusst, wegen der Strahlensicherheit. Beim Rundgang „Mannheim unterirdisch“ von MannheimTours am Samstag, 6. Oktober um 14 Uhr gibt es Informationen zum Kalten Krieg und seinen Auswirkungen auf Mannheim, besonders zum Bunker in N 1. Treffpunkt für die Besichtigung ist die Empore über dem Haupteingang von N 1.

Den Bau des Bunkers unter N 1 hat der Bund bezuschusst – 1969, als die Stadt noch plante, darüber ein Rathaus zu bauen, diente er als Fundament. Er erstreckt sich bis unter die Kunststraße, und er verfügt über die höchste sogenannte „Schutzklasse“. 1600 Menschen fänden hier, hinter 1,90 Meter dickem Beton, Platz. Die Draht-Bettgestelle für sie hängen an Ketten an der Decke. pwr