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Cembalo kombiniert mit Live-Elektronik

Klassik: Gesellschaft für Neue Musik präsentiert Kristian Nyquist und drei Uraufführungen bei Zeitraumexit

Mannheim.Ein besonderes Instrument (das Cembalo, gespielt von Kristian Nyquist, Dozent für Cembalo an der Hochschule für Musik Karlsruhe und Echo-Klassik-Preisträger), moderne Musik (in Form von Live-Elektronik, präsentiert vom Komponisten und Pianisten Panos lliopoulos), drei Uraufführungen, eine deutsche Erstaufführung sowie ein besonderer „Konzertraum“ (bei Zeitraumexit im Jungbusch) – das alles bietet die Veranstaltung der Gesellschaft für Neue Musik Mannheim am Freitag, 17. Mai, um 20 Uhr. „Das Cembalo wird normalerweise mit alter Musik in Verbindung gebracht“, sagt Moritz Klenk von der Gesellschaft für Neue Musik. Es gebe kaum Komponisten, die sich heute mit diesem Instrument auseinandersetzten, und infolgedessen werde es auch nur noch selten gehört.

Am Freitagabend bietet sich dazu nun eine Gelegenheit, wobei eine der Uraufführungen von Panos lliopoulos ist, die dieser im Auftrag der Gesellschaft für Neue Musik geschrieben hat. Gemixt wird das Ganze mit elektronischen Sounds, die entweder vom Band kommen oder live gespielt werden.

Weitere Werke des Abends stammen von Violeta Dinescu, David Little, Iannis Xenakis, John Palmer und Roderik de Man. Die Galerie Zeitraum Exit bietet einmal im Jahr die Kulisse für die Konzerte der Gesellschaft für Neue Musik, die normalerweise in den Räumen der Reiss-Engelhorn-Museen auftritt. sba

Info: Freitag, 17.Mai, 20Uhr, Galerie Zeitraumexit, Hafenstr.68, Mannheim. Karten kosten 25 Euro, Reservierung: 0621/33 93 97 55.