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Das Publikum entscheidet

Neuer Deutscher Jazzpreis: Bassist Renaud García-Fons kuratiert Wettbewerb in Mannheim

Mannheim.Es ist bereits das 14. Mal, dass sich die IG Jazz Rhein-Neckar und die Alte Feuerwache in Mannheim zusammengetan haben und den Neuen Deutschen Jazzpreis ausloben. Am Freitag und Samstag, 15. und 16. März, wird die mit insgesamt 10 000 Euro dotierte Auszeichnung vergeben, dazu wird noch der mit 2000 Euro ausfestattete Neue Deutsche Kompositionspreis verliehen. Über beide Prämierungen entscheidet das Publikum. Kurator ist Kontrabassist Renaud García-Fons, der am ersten Abend des Festivals mit einem Solokonzert, wie immer zwischen Jazz und Weltmusik, zu hören ist.

Komponisten konkurrieren

Im Anschluss an García-Fons’ Auftritt sind die drei Final-Kompositionen für den Komponistenpreis zu hören. Sie stammen von Christina Fuchs, Benjamin Schaefer und Mareike Wiening, sind für die vorab festgelegte Besetzung (chromatische Mundharmonika, Trompete oder Flügelhorn, Vibraphon, Kontrabass und Schlagzeug) geschrieben und werden von einer IG-Jazz-Band präsentiert, bevor das Publikum abstimmt.

Die Wettbewerbskonzerte um den Neuen Deutschen Jazzpreis bestreiten am Samstag, 16. März, ab 20 Uhr die drei Formationen Shreefpunk Plus Strings, Seibolzing und Coastline Paradox 5. Der Jazzpreis ist der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene und noch dazu der mit dem höchsten Preisgeld, entsprechend hoch liegt die Messlatte bei den Beiträgen. Die Formationen fürs Finale wurden vom Kurator vorab ausgewählt und decken die Bereiche Jazz-Avantgarde, impressionistischer Dance-Jazz und internationaler Jazz mit vielfältigen stilistischen Einflüssen ab. sdo