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Das unendliche Spiel mit den Regeln

Tanz: „Infinite Games“ nach Vorstellungen in Rotterdam und Heidelberg nun im Eintanzhaus

Mannheim.Es ist das Ergebnis einer ganz besonderen Zusammenarbeit: Im Juli brachte der Heidelberger Tänzer und Choreograph Jonas Frey zusammen mit seinem in Rotterdam lebenden Kollegen Joseph Simon zum ersten mal „Infinite Games“ auf die Bühne. Nach mehreren Vorstellungen in Heidelberg und Rotterdam kommt das Urban-Dance-Stück nun auch nach Mannheim.

Neu geschaffene Regeln

Am Freitag, 8., und Samstag, 9. Dezember, ist es soweit – und die 200 Quadratmeter große Plattform des Eintanzhauses bietet den passenden Raum dazu. Die Arbeit der zwei Choreographen kombiniert zeitgenössischen Tanz mit den Einflüssen moderner Subkultur, spielt mit Grenzen, schafft neue Regeln und bricht sie wieder.

Frey und Simon sind zeitgenössische Tänzer und tief verwurzelt im Hip Hop sowie im Urban Dance. In „Infinite Games“ testen sie die Bühne als Spielfeld aus: Mit Neugierde und vor allem unerschöpflichem Bewegungsdrang erforschen sie die Welt um sich herum und geben den Dingen einen Sinn. Frei nach dem Motto: „Das Spiel nach Regeln ist ein begrenztes Spiel, das Spiel mit den Regeln ist ein unendliches Spiel.“ präsentieren die Tänzer eine Ereigniskette von Aktion und Reaktion.

Als Ausgangspunkt dient ihnen das Prinzip des „Battles“, das in der Hip-Hop-Kultur eine etablierte Form des Wettkampfs ist. Man kann es fast als einen Dialog betrachten, der mal spielerisch und leicht wirkt, im nächsten Moment dann wiederum herausfordernd, schroff und kämpferisch.

Ihr eigenes Stück entwickelten Frey und Simon im Rahmen von Residenzen bei „Dansateliers“ Rotterdam sowie am Choreographischen Centrum in Heidelberg. jor