Veranstaltungen

Das Viertel, das Gegensätze vereint

Archivartikel

Führung: Besucher können den Jungbusch entdecken / Quartier hat sich stark entwickelt

Mannheim.Im Jungbusch kommen sich Gegensätze ganz nah. Egal ob neu oder alt, schön oder schäbig, teuer oder günstig: Alles hat in dem gar nicht allzu großen Stadtteil seinen Platz.

Auf einer Führung können Interessierte dieses Viertel nun entdecken. Die Tour am Freitag, 26. Juli, startet um 18 Uhr. Sie dauert rund eineinhalb Stunden. Der Preis für Erwachsene beträgt acht Euro. Kinder zwischen sechs und vierzehn Jahren zahlen sechs Euro.

Treffpunkt an der Brücke

Ausgangspunkt ist die Teufelsbrücke direkt am Kanal. Sie ist eine der ältesten erhaltenen Brücken in der kurpfälzischen Metropole.

Der Jungbusch war früher wegen seiner Nähe zum Handelshafen das Arbeiter- und Sackträgerviertel. Über die Jahre ist die Umgebung dann zum Szene-Treffpunkt und zu einer in ganz Deutschland anerkannten Kreativitäts–Hochburg geworden: Der Prozess von der Tradition hin zur modernen Subkultur ist hier sehr gut spürbar. Es handelt sich um eine faszinierende Mischung der Kulturen, die an genau diesem Ort zusammenfinden und eine ganz besondere und einzigartige Atmosphäre entstehen lassen.

Die Mischung zwischen progressiver Kreativszene und kulturellem Schmelztiegel lässt keinen Betrachter unberührt. Der Jungbusch ist ein buntes Viertel. Die in ihrer Art einzigartige Popakademie, das Kreativwirtschaftszentrum C-Hub und die Studentenwohnheime spiegeln den jungen Puls dieses Viertels wider, während die multikulturelle Identität sich im gesamten Straßenbild und an den Moscheen, Restaurants und Bars zeigt. tge

Zum Thema