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„Dramatisches Oratorium“

Klassik: Die Konkordien-Kantorei Mannheim präsentiert Händels „Israel in Egypt“

Mannheim.„Nachdem in den letzten Winterkonzerten die ‘h-Moll-Messe’ von Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozarts ‘Messe in c-Moll’ aufgeführt wurden, ist es fast ein Muss, Georg Friedrich Händels großes Chororatorium ‘Israel in Egypt’ anzuschließen“, so die Mannheimer Konkordien-Kantorei. Mozart selbst habe sich in seiner „Messe in c-Moll“ von beiden Werken inspirieren lassen, und dass sich auch in Händels Werk Bach’sche Einflüsse wahrnehmen lassen, zeigt die Konkordien-Kantorei unter der Leitung von Heike Kiefner-Jesatko am Sonntag, 1. Dezember, um 17 Uhr, in der Citykirche Konkordien in Mannheim. Händel begann 1738 mit dem dritten Teil seines Werkes, Moses Lobgesang, und fügte dann erst den zweiten Teil, den Auszug aus Ägypten, hinzu.

Der deutsch-britische Komponist beschreibt den Auszug der Israeliten mitsamt den Plagen und Gefahren, wodurch ihm nach Angaben der Konkordien-Kantorei ein „dramatisches und musikalisch packendes Oratorium“ gelungen ist. Gemeinsam mit La Banda aus Augsburg, einem Spezialensemble für Alte Musik, präsentieren Sabine Goetz und Eva-Maria Simonis (Sopran), Kaspar Kröner (Altus), Florian Cramer (Tenor) und Joachim Goltz und Timothy Sharp (Bass). Eingeführt wird das Konzert von einem 20-minütigen Vortrag von Ann-Kathrin Knittel, Theologin und Expertin für den im Alten Testament geschilderten Auszug der Israeliten. soge

Info: Sonntag, 1.12., 17 Uhr, Citykirche Konkordien R2, Karten ab 17 Euro.

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