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Stadtführung: Touren im Jungbusch und in der Neckarstadt

Mannheim.Früher war der Jungbusch wegen seiner Nachbarschaft zum angrenzenden Handelshafen das Arbeiter- und Sackträgerviertel. Über die Jahre ist die Gegend zum Szene-Treffpunkt und zu einem der bundesweit anerkanntesten Kreativitätshotspots avanciert. Der Prozess von Tradition zur modernen Subkultur und seine Wirkungen sind hier spürbar.

Mix der Identitäten

Auch ist es ein faszinierender Mix der Kulturen, die im Jungbusch zusammenfinden. Daraus entsteht eine ganz besondere Atmosphäre. Die Mischung zwischen progressiver Kreativszene und kulturellem Schmelztiegel macht den Reiz aus und eröffnet sich bei einem Gang durch das bunte Viertel.

Die Popakademie, das Kreativitätszentrum C-Hub und die Studentenwohnheime spiegeln den jungen Puls wider, während die multikulturelle Identität sich im gesamten Straßenbild und an den Moscheen, Restaurants und Kneipen zeigt. Am Freitag, 28. Juni, beginnt um 18 Uhr eine Tour durch das Szeneviertel Jungbusch. Treffpunkt ist die Teufelsbrücke.

Seit seinen Anfängen als „Bürgergärten“ hat der Stadtteil Neckarstadt eine spannende Entwicklung erlebt. Die unterschiedlichen Häuserfassaden und die Gässchen mit Kopfsteinpflaster erzeugen ein besonderes Flair. Das Viertel ist gespickt mit kleinen Geschäften und wird belebt durch eine vielseitige Gastronomie. Von der Brunnenanlage auf dem Alten Meßplatz aus bietet die Führung „Vielfältige Neckarstadt“ am Sonntag, 30. Juni, um 11 Uhr Einblick in die Geschichte und Gegenwart des Stadtteils. Erwachsene zahlen acht Euro, Kinder sechs. jeb