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Eine Frau testet das Auto

Führung: „Bertha Benz“ zeigt ihr Mannheim, in der auch Kunst lebt

Mannheim.Mannheim ist die Geburtsstadt des Automobils. Vom Monument und Modell des Benz-Motorwagens ausgehend hören die Teilnehmer spannende Geschichten rund um diese weltberühmte Erfindung aus Mannheim. Beginnend damit, wie sie Gestalt annahm und Popularität erlangte, erfahren die Gäste auch, wie es dazu kam, dass eine Frau die erste Fernfahrt machte und damit die Tauglichkeit dieses fauchenden und knatternden Gefährts bewies.

Die Kostümführung eröffnet faszinierende Hintergründe zu dem berühmten Erfinder Carl Benz und seiner Frau und geht auch ein auf vielfältige Reaktionen sowie Fehleinschätzungen, Spott und Staunen: beides liegt oftmals nahe beisammen.

Ebenso wird erklärt, wieso Mannheim zum Beispiel auch „die Stadt, in der die Räder laufen lernten“, genannt wird. Die Stadtführung führt durch die berühmten Quadrate, gibt Geschichten wieder, die sich um die Planken ranken, und führt hin zum Barockschloss.

Am Freitag, 14. Juni, startet die Tour mit einer als Bertha Benz verkleideten Gästeführerin um 18 Uhr am Benz-Denkmal in der Augustaanlage. Die Teilnahme kostet zehn Euro.

Schmucke Hausfassaden

Als Zentrum für Kreativität und trendiger Szene bietet sich Mannheim für die Entwicklung innovativer Konzepte an. Die Open Urban Art Gallery „Stadt. Wand. Kunst“ lädt seit 2013 Künstler der Street Art ( „Straßenkunst“) ein, um fade Hausfassaden in der Stadt mit Kunstwerken zu schmücken.

Am Sonntag, 16. Juni können sieben solcher Wandgemälde, von denen es insgesamt 16 gibt, bei einer Führung besichtigt werden. Beginnend mit der ersten in F 6, 1-5. Karten kosten acht Euro. Anmeldungen werden unbedingt empfohlen unter der Telefonnummer 0621/ 293 8700. jeb