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Eine italienische Tragödie

Oper: Das Nationaltheater nimmt Verdis „La Traviata“ wieder auf

Mannheim.Etwas mehr als zehn Jahre ist es her, dass Achim Freyers Inszenierung von Giuseppe Verdis „La Traviata“ am Nationaltheater Mannheim (NTM) Premiere feierte. Nun nimmt das Haus die Oper des italienischen Komponisten wieder auf. Für die erste Vorstellung am Samstag, 19. Mai, um 19.30 Uhr gibt es noch Karten.

Die Geschichte in „La Traviata“ handelt von der schönen Kurtisane Violetta Valéry, die sich im Paris des 19. Jahrhunderts in den jungen und attraktiven Alfredo Germont verliebt. Dieser stammt aber aus hohem Hause, und seine Eltern sind mit der Beziehung der beiden nicht einverstanden. Alfredos Vater Giorgo bringt die schwer an Tuberkulose erkrankte Valéry dazu, auf die Beziehung zu Alfredo zu verzichten, damit die Familie Germont den Schein wahren kann. Doch damit ist das Problem noch lange nicht gelöst, denn die Liebe zwischen dem jungen Alfredo und der schwer kranken Violetta ist damit noch nicht erloschen – im Gegenteil.

Eine wichtige Rolle für die Entstehung der Geschichte spielte Marie Duplessis, die nicht nur für Verdis Oper, sondern auch der Alexandre Dumas’ Roman „Die Kameliendame“ Vorbild war. Sie lebte im Paris des 19. Jahrhunderts und galt als eine der begehrtesten Kurtisanen im Paris ihrer Zeit.

Weitere Vorstellungen im NTM: am 27. Mai um 19.30, am 9. Juni um 19 Uhr, am 23. Juni um 19.30 Uhr und am 28. Juni um 19.30 Uhr. Termine im Juli: am 7. Juli um 19.30 Uhr und am 22. Juli um 16 Uhr.  Info: Eintrittskarten unter 0621/1680 150 (oder nationaltheater-mannheim.de). tge