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Erfindungen, die faszinieren

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Langer Abend: Vorträge in Technoseum und Dualer Hochschule über Wissenschaft und Technik

Mannheim.Wer sich für Wissenschaft und Forschung interessiert, kommt am Freitag, 27. September, im Mannheimer Technoseum auf seine Kosten. Der Grund: Das Haus im Mannheimer Osten nimmt an der Nacht der Forschung Mannheim/Heidelberg teil. Dabei stellen 16 wissenschaftliche Institute ihre aktuellen Projekte in unterschiedlichen Forschungsfeldern vor. Dazu gehören unter anderem die Medizin, der Umweltschutz, Kultur- und Naturwissenschaften oder die Technik.

Das Technoseum beteiligt sich mit einer Museumsnacht an dieser Veranstaltung. Von 15 bis 23 Uhr gibt es ein umfangreiches Programm für die Besucher. Der Eintritt ins Haus und zu allen Angeboten ist in dieser Zeit frei.

Filmhelden auf der Spur

Ab dem Nachmittag ist der Roboter Yuki im Einsatz. Er begrüßt die interessierten Besucherinnen und Besucher und gibt Tipps, was man sich im Museum anschauen sollte.

Fans von Science-Fiction-Filmen können sich den Vortrag von Hubert Zitt anhören. Er ist Dozent an der Hochschule Kaiserslautern und nach Aussage der Organisatoren ausgewiesener Science-Fiction-Experte. Um 15 und 17 Uhr beschäftigt er sich mit den Raumschiffen und der Waffentechnik bei „Star Wars“. Die Filmreihe nahm ihren Anfang in den späten 70er Jahren. Bis heute sind zahlreiche Filme, Serien und Bücher erschienen, die sich mit dem „Star Wars“-Universum beschäftigen.

Hubert Zitt wird an diesem Nachmittag unter anderem erläutern, wie ein Lichtschwert physikalisch funktionieren könnte. Das Lichtschwert ist in den Filmen eine beliebte Waffe. Der Dozent wird auch darauf eingehen, ob schnelle Flüge mit futuristischen Raumschiffen – wie sie in „Star Wars“ vollführt werden – tatsächlich machbar wären.

Um 19 und 21 Uhr beschäftigt sich Zitt mit dem Science–Fiction-Universum von „Star Trek“. Er vergleicht die futuristischen Geräte aus der Serie und den Filmen mit dem heutigen Stand der Forschung –vom Universalübersetzer für Fremdsprachen bis hin zu sprechenden Computern.

Wer selbst Hand anlegen möchte, ist bei der interaktiven Science-Show um 16 Uhr genau richtig. Dabei dreht sich alles um den Werkstoff Papier und seine außergewöhnlichen Fähigkeiten.

Schneiden mit Papier?

Unter anderem geht es um die Fragen, ob es ein Papier gibt, das nicht brennen kann, oder wie sich mit Papier eine Banane durchsägen lässt. Um 18 Uhr wiederum widmet sich eine Show dem Thema Bionik. Dabei geht es darum, was der Mensch bei technischen Erfindungen von der Natur lernen kann. Beispiele sind Pflanzen, die sich selbst reinigen oder die Methoden von Fledermäusen, ihre Nahrung zu finden.

Skurril wird es um 20 und 22 Uhr, wenn Museums-Kuratorin Anne Mahn und der Historiker Hiram Kümer von der Universität Mannheim Geschichten rund um ausgewählte Objekte aus den Beständen des Technoseums vorstellen: Mahn und Kümer tragen zwei verschiedene Geschichten zu einem Exponat vor, und die Zuhörer müssen erraten, welche Variante die Richtige ist.

Mit von der Partie ist zum ersten Mal auch die Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW). An ihren Standorten in Mannheim-Neuostheim und Eppelheim erfahren die Besucher zwischen 15 und 19 Uhr viel Wissenswertes zu Künstlicher Intelligenz von Fußballrobotern, 3D-Druck oder Wasserstoff als Energieträger.

„Bei der Nacht der Forschung wollen wir gerne mit Menschen ins Gespräch kommen und sie einladen, die DHBW zu erleben, insbesondere die große Themenvielfalt“, sagt Andreas Föhrenbach, Prorektor und Dekan des Studienbereichs Technik der DHBW Mannheim.

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