Veranstaltungen

Film-Klassiker am Neckarufer

Archivartikel

Kino: Kulturamt der Stadt zeigt Werke mit Bezug zu Mannheim / Termine immer donnerstags

Mannheim.In den nächsten Wochen wird die Sitztreppe unterhalb des Alten Messplatzes zum Kinosaal. Wenn die Dämmerung hereinbricht und sich die Dunkelheit langsam über die Stadt legt, haben die Besucher die Gelegenheit, sich verschiedene Filmklassiker anzusehen.

Die Filmabende, die zwischen dem 5. und 19. September immer donnerstags stattfinden, beginnen jeweils um 20 Uhr. Sie ergänzen die Konzerte und Lesungen der Reihe „Kultur am Neckar“ und werden vom Kulturamt der Stadt und dem Quartiermanagement Neckarstadt-West veranstaltet. Der Eintritt ist frei.

Preisgekröntes Werk

Zum Auftakt läuft am Donnerstag, 5. September, das preisgekrönte Regiedebüt von Bernhard Wicki mit dem Titel „Warum sind sie gegen uns?“.

Der Film aus dem Jahr 1958 wurde in Mannheim gedreht und erzählt die Liebesgeschichte der bürgerlichen Gisela (Ingrid Resch) und des Arbeitersohns Günter (Thomas Braut).

Ihre unterschiedliche Herkunft stellt die beiden Liebenden vor große Probleme. Die Eltern können und wollen nicht akzeptieren, dass die beiden aus verschiedenen Milieus kommen – und sich dennoch zueinander hingezogen fühlen.

Im Vorprogramm läuft der Kurzfilm „Betonblüten“ von Evelina Winkler. Der Film entstand 2016 im Rahmen von GirlsGoMovie, dem Kurzfilmfestival und Filmcoaching-Programm für Mädchen und junge Frauen aus der Metropolregion. Er dauert zehn Minuten und ist für Zuschauer ab zwölf Jahren freigegeben.

Zwei weitere Termine

Am Donnerstag, 12. September, wird ab 20 Uhr der Film „Mannheim – Neurosen zwischen Rhein und Neckar“ aus dem Jahr 2016 gezeigt. Der Vorfilm an diesem Tag heißt „That’s what we do – Mental Band“. Er wurde von Franziska Plückhan gemacht.

Zum Abschluss der Abendfilmreihe am Donnerstag, 19. September, gibt es eine Zusammenstellung aktueller Kurzfilme aus dem „Zum Goldenen Hirsch“-Festivalprogramm. Es werden unter anderem Filme von David Borymski, Michael Ding, Daniela Schramm Moura, Stefan Friedel, Nicolas Hecker und Thomas Oberlies gezeigt. tge

Zum Thema