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Radparade: 17 Kilometer durch Mannheim und Ludwigshafen

Für eine bessere Infrastruktur

Mannheim. Radeln für eine bessere Infrastruktur – bereits zum elften Mal findet dieses Jahr die Radparade statt. Für Organisator Gerhard Fotagnier ist die Parade mehr als eine Spritztour: „Das ist eine politische Demonstration, die darauf aufmerksam machen soll, dass in der Rad-Infrastruktur noch sehr viel zu tun ist.“

Lücken schließen

Er ist der Meinung, dass in Mannheim zwar schon viel passiert ist, allerdings gebe es auch noch Lücken. Insbesondere in den Außenbezirken müsse die Infrastruktur für Radler ausgebaut werden. Als die Parade sich zum ersten Mal auf den Weg durch die Stadt machte, nahmen rund 110 Fahrradfahrer teil. Im vergangenen Jahr waren es schon 1200, teilte der Veranstalter mit. Fontagnier hat das Gefühl, dass die Aufmerksamkeit fürden Radverkehr wächst, insbesondere wegen des Dieselskandals und der Luftverschmutzung in den Innenstädten. Das möchte er weiter voranbringen.

Die 17 Kilometer lange Parade startet um 16 Uhr auf dem Marktplatz. Von dort aus geht es den Ring entlang. Weiter führt die Tour über die die Bismarck- und die Adenauerstraße nach Ludwigshafen. Im Süden der Stadt auf dem Platz vor dem Kulturzentrum „das Haus“ ist ein Zwischenstopp und eine Pause für die Radler eingeplant. Außerdem sind Stopps am Capitol und am Nationaltheater in Mannheim eingeplant. Von Ludwigshafen aus geht es zurück nach Mannheim durch die Neckarstadt und am Fluss entlang zurück in die Innenstadt. Das Ziel sind gegen 17.45 Uhr die Kapuzinerplanken. Trommeln und Musik begleiten die Parade. Eine Anmeldung zu der Fahrt ist nicht nötig. (ham)

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