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Gegenwart und Geschichte Mannheims

Stadtführungen: Barocke Merkwürdigkeiten und moderne Straßenkunst

Mannheim.Am Feitag, 11. Oktober, und Sonntag, 13. Oktober, laden zwei Stadtführungen dazu ein, Geschichte und Gegenwart Mannheims näher kennenzulernen.

Die Tour „Barocke Merkwürdigkeiten“ beginnt am Freitag um 18 Uhr am Schloss. Für die Teilnehmer des zweistündigen Rundgangs geht es zurück ins 18. Jahrhundert. 1720 begann für Mannheim die Zeit des Protzes und des Prunks. Kurfürst Carl Philipp lässt ein Schloss errichten, das ganz nach dem französischen Vorbild Versailles entstand. Im dortigen Ehrenhof, am Eingang zur Schlosskirche, treffen sich die Führungsteilnehmer. Eine „Zeitzeugin“ zeigt den Luxus, der damals bei Hofe herrschte, und nimmt die Gruppe mit zu den barocken Prachtbauten aus der Zeit der Kurfürsten. Auf dem Weg durch die Stadt erfahren die Teilnehmer zahlreiche Anekdoten zu den Kurfürsten und ihrem teils ausschweifenden Leben. Die Teilnahmegebühr beträgt zehn Euro für Erwachsene, Kinder zahlen acht Euro. Eine Voranmeldung ist empfohlen.

Kreativer Schmelztiegel

Mannheim hat sich in den letzten Jahren zum kreativen Schmelztiegel mit Szenevierteln und innovativen Konzepten entwickelt. Dazu zählt die Open Urban Art Gallery „Stadt.Wand.Kunst“. Seit sechs Jahren kommen Künstler nach Mannheim, um mehrstöckige Häuserfassaden in urbane Kunstwerke zu verwandeln.

„Stadt.Wand.Kunst – Street Art in Mannheim“ heißt die Führung, die am Sonntag um 14 Uhr beginnt. Die Teilnehmer besuchen sieben „Murals“, wie die großformatigen Wandgemälde genannt werden, und erhalten zahlreiche Infos darüber.

Treffpunkt der Stadtführung ist das Wandgemälde in F6, 1-5. Die Tour dauert etwa eineinhalb Stunden und kostet acht Euro, Kinder zahlen sechs Euro. Eine Voranmeldung ist dringend empfohlen. tbö

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