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Große Oper und Alpensinfonie

Musiktheater: Das Nationaltheater widmet sich Richard Strauss

Mannheim.Die Salzburger Festspiele feiern in diesem Jahr ihr 100-jähriges Bestehen, ihr legendärer musikalischer Mitbegründer ist Richard Strauss, der auch Förderer und Unterstützer in Mannheim hatte. Den Unternehmer Karl Lanz besuchte Strauss einst in dessen mondäner Villa am Unteren Luisenpark. Die Opernsparte des Mannheimer Nationaltheaters ehrt den berühmten Komponisten erstmals mit Richard-Strauss-Tagen, die von 11. bis 21. Januar stattfinden. Aus seiner Feder sind die Wiederaufnahmen „Der Rosenkavalier“ (11. und 18. Januar), „Die Frau ohne Schatten“ (12. Januar) und „Salome“ (17. Januar) am Goetheplatz zu sehen. Flankiert wird hier große spätromantische Oper jeweils vor Vorstellungsbeginn von 45 minütigen musikalischen Kurzeinführungen durch Elias Corrinth. Begleitend ist zudem beim Akademiekonzert sein „Alpensinfonie und Oboenkonzert“ am 20. und 21. Januar zu hören. Die Opern und Akademiekonzerte dirigiert Generalmusikdirektor Alexander Soddy. Abgerundet werden die Strauss-Tage durch einen ihm gewidmeten Musiksalon mit dem schottisch-schweizerischen Schauspieler Graham F. Valentine (14. Januar), einen weiteren Musiksalon mit dem Titel „Metamorphosen“ (19. Januar), in dem Musiker das Nationaltheater-Orchesters Strauss’ Trauermusik Werke von Ligeti und Bach gegenüberstellen, und schließlich mit der Musikalischen Matinee von Elias Corrinth mit dem Titel „Geistesblitze und Großformen“ (12. Januar) – ein Morgen mit Einblicken in das Schaffen von Strauss. rcl

Info: Karten zu den Veranstaltungen: 0621/16 80 15

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