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Schauspiel: Mit regionalen Zukunftsutopien startet das Junge Nationaltheater in die neue Spielzeit

Heute das Mannheim von morgen sehen

Archivartikel

Mannheim.Wie sieht Mannheim in 100 Jahren aus? Dieser Frage widmet sich das Junge Nationaltheater Mannheim in der Spielzeit 2018/2019 mit der Inszenierung „Utopie – Eine Recherche über die Zukunft“. Über vier Generationen hinweg begibt sich das vierköpfige Schauspielensemble bei der Premiere am 7. Oktober um 16.30 Uhr auf eine musikalische Entdeckungsreise ins Ungewisse.

Mannheim im Jahr 2118: Was zunächst nach Science-Fiction-Lektüre anmutet, wird im Jungen Nationaltheater Mannheim unter der Leitung von Intendantin Ulrike Stöck mit ganz persönlichen Geschichten aus der Quadratestadt angereichert. Mal im Tanz, mal mit Lesungen oder Diskussionen auf der Bühne – aber immer verbunden mit den eigenen Erfahrungen und Zukunftsvisionen der Darsteller.

Musikalische Grundlage der Inszenierung bildet die elektronische Komposition „Utp“. Sie wurde vom deutschen Musiker Carsten Nicolai alias Alva Noto und dem japanischen Komponisten Ryuichi Sakamoto zusammen mit dem Ensemble Modern im Jahr 2007 geschaffen und der Stadt Mannheim zum 400. Jubiläum geschenkt. Im Ensemble mit dabei sind Manuela Albu-Schreyer, Patricija Katica Bronic, Emily Corbett, Alma Heiden, Brigitte Radtke und Uwe Topmann. onat

Info: 07.10., 16.30 Uhr, 9.10., 11 Uhr, 10.10., 11 Uhr, im Jungen NTM. Karten zu 12/7/4 Euro (0621/1680 302).