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Hier darf gelacht werden

Comedy: Christoph Sonntag und Gerd Knebel gastieren mit neuen Programmen im Capitol

Mannheim.Gleich zweimal loslachen können Capitol-Besucher am Wochenende: Gerd Knebel, Meister des schneidenden Sarkasmus, ist mit seinem neuen Soloprogramm am Samstag, 17. Februar, um 20 Uhr, im Mannheimer Veranstaltungshaus zu sehen. Live-Comedy von SWR3-Star Christoph Sonntag gibt es tags darauf am Sonntag, 18. Februar, um 19 Uhr.

„Weggugge“ heißt das neue Soloprogramm von Gerd Knebel – benannt nach einer hilfreichen Technik, selbst den schlimmsten Horrorfilm schadlos zu überstehen: Wenn es doch zu gruselig wird, einfach kurz nicht hinsehen. Knebel weiß, das hilft auch im echten Leben. Denn leider gibt es auch dort unzählige Situationen und Nachrichten, die man eigentlich gar nicht ertragen kann, wenn man sie denn wirklich wahrnimmt.

Da hilft es, einfach wegzuschauen oder nicht zuzuhören. Knebel seziert diese Gesellschaftsfähigkeit, gibt seinem Publikum eine Einweisung, wie man sie am schnellsten und effektivsten erlernen kann, und fragt aber auch, was man stattdessen tun könnte. So zeigt er einmal mehr seine intellektuelle Seite, fernab des Klamauks, mit dem er als eine Hälfte des Erfolgsduos Badesalz so erfolgreich ist. Wer seine bissig-ironische Analyse hören will, zahlt 21,80 oder 26,20 Euro pro Ticket.

Ganz anders geartet ist Christoph Sonntags neues Programm „#Bloß kein Trend verpennt!“: Nachdem es im Radio rauf und runter gespielt wird, ist der Kabarettist nun auch wieder live unterwegs, um den neuesten Trends und Auswüchsen aus Social Media und Real Life nachzujagen.

Trends im Visier

Dabei entlarvt er so manch hippes „Must-have“ der letzten Jahre als peinlich und abwegig, hat die Sprache ebenso im Blick wie Klamotten und jugendliches Checker-Gehabe (das auch der ein oder andere Erwachsene immer noch gerne an den Tag legt).

Dazu gibt es Szenen aus Sonntags TV-Show „Bruder Christophorus“. Schweizer und Schwaben tauchen mit ihren Dialekten auf, Winfried Kretschmann und Günther Oettinger im Jugendwahn und wie immer: die erste selbstleuchtende Meistergeige aus dem 17. Jahrhundert sowie weitere Auszüge aus seinen erfolgreichen Serien und Sendungen. Für Sonntags Auftritt herrscht im Capitol freie Platzwahl; Eintritt: 32,50 Euro. sdo