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Hopfenbetont und aromaintensiv

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Bierfest: 20 Brauer stellen auf den Kapuzinerplanken knapp 250 Craft-Beer-Kreationen vor

Mannheim.„Liquid Sex Robot“, „Dekadents“, „Garden of Eden“ oder auch „Dunkle Macht“ und „Himmelsforte“ — der Biermarkt hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt, was vor allem an der auch in Deutschland immer stärker werdenden Craft-Beer-Szene liegt.

Vom 26. bis 29. Juli können Besucher des „Bierfestes“ auf den Kapuzinerplanken unter anderem erwähnte Biere aus Norwegen, Estland, Dänemark, Hamburg und Brandenburg probieren. Insgesamt stellen 20 Brauer ihre knapp 250 Bierkreationen vor.

Auf dem Craft-Beer-Markt habe sich seit dem ersten Bierfest 2013 viel getan, gibt Veranstalter Michael Solms Auskunft. „Es gibt immer mehr kleinere, experimentierfreudige Brauereien aus dem In- und Ausland, die nicht nur köstliche Biervarianten kreieren, sondern auch personell in der Lage sind, uns auf der Bierfesttour zu begleiten.“

Neben regionalen Brauereien, wie Eichbaum oder Weldebräu, stellen unter anderem auch solche aus Namibia, Hawaii oder Kanada ihre Kreationen vor. Und auch der Veranstalter selbst stellt in diesem Jahr zum ersten Mal ein eigenes Bier aus. So freue man sich, dass man mit dem in der Berliner Brauerei Lemke jetzt ein „eigenes, leckeres Bierfest-Bier“ anbieten könne.

Auch Besucher, die eigentlich kein Fan von Bier sind, seien nach Veranstalterangaben eingeladen, mitzufeiern. So gebe es eine große Auswahl an „alkohol- und glutenfreien Sorten“, teilt die ausrichtende GiG Linden GmbH mit.

Zudem sei es möglich, am Stand der Berliner Brauerei Heidenpeters einen „Lemon Milchshake IPA“ zu bekommen, der aus einer Slush-Eis-Maschine serviert wird.

Aus den Vereinigten Staaten gekommen, zeichnet sich Craft Beer durch einen Geschmack aus, der nicht zwingend an ein klassisches Bier erinnert. „Hopfenbetont und aromaintensiv“ schmecke Craft-Beer, sagt Holger Eichele vom Deutschen Brauer-Bund.

Bei freiem Eintritt öffnet das Fest am Donnerstag und Freitag jeweils ab 17 Uhr. Am Samstag und Sonntag sind Besucher bereits ab zwölf Uhr eingeladen. Während das Fest an den ersten drei Tagen um 23 Uhr schließt, ist am Sonntag um 18 Uhr Schluss. seko