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„Hymne an die Freude“ im Rosengarten

Akademiekonzert: Nationaltheater-Orchester wagt sich an Messiaens Turangalila-Sinfonie

Mannheim.Das Wort „Turangalîla“ aus dem Alt-Indischen bedeutet „Dynamik“ und „Lebenskraft“ – und diesen Namen gab der französische Komponist Olivier Messiaen (1908-1992), Experte für indische Rhythmen, seinem gigantischen Opus und taufte es „Hymne an die Freude“. Messiaen hatte das Werk in den Jahren 1946 bis 1948 für das Boston Symphony Orchestra komponiert; dessen damaliger Leiter Sergei Kussewizki hatte ihm dazu den Auftrag erteilt.

Nun nimmt sich Mannheims Generalmusikdirektor Alexander Soddy des Werkes an und präsentiert das Großprojekt im Rahmen des 2. Akademiekonzertes des Nationaltheater-Orchesters am Montag, 11., und Dienstag, 12. November, jeweils um 20 Uhr, im Mannheimer Rosengarten.

Am Klavier sitzt Tamara Stefanovich, die mit 13 Jahren die jüngste Studentin an der Universität Belgrad war; tritt regelmäßig in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf, darunter die Carnegie Hall in New York, Berliner Philharmonie, Suntory Hall Tokio.

Die Ondes Martenot, ein elektronisches Instrument, das Messiaen gerne einsetzte, bedient Thomas Bloch. Der studierte bei Jeanne Loriod am Pariser Konservatorium. Loriod war Messiaens Schwägerin und galt zu ihren Lebzeiten als weltweit führende Expertin für das 1928 entwickelte Tasteninstrument.

Um 19.15 Uhr findet ein Einführungsgespräch im Mozartsaal des Rosengartens statt. Im Anschluss an das Konzert können Interessierte bei „Musiker zum Anfassen“ in der Lounge mit den Orchestermusikern ins Gespräch kommen. sba

Info: Montag,11.11., sowie Dienstag, 12.11., Karten ab 15 Euro unter musikalische-akademie.de oder unter Tel.: 0621/26044.

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