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In ferne Gewässer funken

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Museumsschiff: Boot tritt am Wochenende in internationalen Kontakt

Mannheim.Rund 100 Museumsschiffe gehen am Samstag, 2. Juni und am Sonntag, 3. Juni weltweit auf Sendung: Dann findet das Internationale Museumsschiff-Wochenende statt, bei dem Segelschiffe, Kriegsschiffe, Frachter und Feuerschiffe rund um den Globus in Funkkontakt miteinander treten. Auch das Museumsschiff „Mannheim“ des Technoseum unterhalb der Kurpfalzbrücke beteiligt sich an der Aktion,

Selbst mal funken

Die beiden Ludwigshafener Vereine Amateur Radio Club Ludwigshafen und der Ortsverein K 06 des Deutschen Amateur Radio Clubs richten dafür im Steuerhaus des historischen Schaufelraddampfers extra eine Funkstation ein. Zu den regulären Öffnungszeiten von 14 Uhr bis 18 Uhr können Besucher den Funkern über die Schulter schauen, sich die Anlage erklären lassen und mit ein bisschen Glück vielleicht sogar selbst ein kurzes Gespräch über Funk führen. Unter dem Rufzeichen DK0LU senden die Clubmitglieder 48 Stunden am Stück. In dieser Zeit sollen möglichst viele Kontakte zu verschiedenen Funkstationen auf Museumsschiffen aufgenommen werden. Nur wer mindestens 15 Kontakte vorweisen kann, bekommt anschließend auch ein offizielles Teilnahme-Zertifikat aus den USA ausgestellt. Dort, auf der USS New Jersey, sitzen die Initiatoren der Aktion. Insbesondere mit weit entfernten Schiffen soll Kontakt aufgenommen werden, wie beispielsweise dem Eisbrecher „Kraisin“ in Sankt Petersburg, dem Patrouillenboot „HMAS Gladstone“ an der australischen Ostküste oder der „USS Missouri“, die in Pearl Harbour im Pazifik vor Anker liegt. Da die Kontaktaufnahme per Funk je nach Position nur bei bestimmten Sonnenständen möglich ist, ist eine gründliche Planung gefragt. red