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Keltische Bäume und Überfluss in Ostasien

Archivartikel

Luisenpark: Rundgang über Baumpfad ermöglicht Einsicht ins persönliche Horoskop / Vortrag über Entwicklung Chinas im Teehaus

Mannheim.Von circa 800 bis 50 v. Chr. war das Volk der Kelten über ganz West- und Mitteleuropa verbreitet. Die Kelten gelten als aufmerksame Beobachter der natur, und so wird ihnen ein Horoskop zugeschrieben, das angeblich lange vor unserer Zeitrechnung von den Druiden geschaffen wurde. Dieses Horoskop gibt das Jahr als Kreis wieder, der aus 22 unterschiedlichen Bäumen besteht.

Nicht im Kreis, aber rund um Bäume dreht es sich am Mittwoch, 15. Mai, im Luisenpark. Dort gibt es ab sofort einen etwa ein Kilometer langen keltischen Baumpfad. Von 15 bis 16 Uhr bietet der Park die Möglichkeit, auf fantasievolle und kreative Art, den einzigartigen Charakter einer jeden Baumart, die im Park steht, zu erkennen und mit den Bäumen in Kontakt zu treten.

Werner Monitor, Architekt und Experte für Bäume und Landschaften, begleitet den Gang zwischen den keltischen Lebensbäumen. Los geht es am Heinrich-Vettel-Denkmal. Anmeldungen sind unter der Telefonnummer 0162/ 41 10 50 möglich. Zu entrichten ist lediglich der Parkeintritt.

Im Konsumrausch

Am Donnerstag, 9. Mai, lädt das Chinesische Teehaus zu einem Vortrag ein: In den 1970er Jahren nach der Mao-Ära waren die meisten Chinesen arm. In den 1950er Jahren wollte Mao die USA „überholen“. Stattdessen führte er China an den Abgrund. Über 20 Millionen Menschen starben den Hungertod. Seit dem Beginn der Reform- und Öffnungspolitik 1979 erlebt das Land in Ostasien einen Konsumboom und 500 Millionen Menschen haben den Hunger hinter sich gelassen. 2019 ist China eine Gesellschaft des mittleren Wohlstands, 2049 schließt es zu den entwickelten Ländern auf.

Ab 19.30 Uhr spricht Helmut Forster darüber, wie Kommunismus und Überfluss zusammen funktionieren, was die Entwicklung für den Planeten bedeutet und wie der Konsum in China diskutiert wird. jeb