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Khatia trifft auf Sergej

Klassik: Pro Arte und der SWR warten am Wochenende mit spannenden Konzerten auf

Mannheim.Gleich zwei Mal große Sinfonik am nächsten Wochenende im Mozartsaal des Kongresszentrums Rosengarten. Am Samstag, 10. November, 20 Uhr, präsentiert Pro Arte das Orchestre National de Lyon mit seinem Chefdirigenten Leonard Slatkin und die junge georgisch-französische Pianistin Khatia Buniatishvili. Auf dem Programm stehen die Suite „Le tombeau de Couperin“, alten barocken Tanzsätzen in impressionistischer Klangsprache nachempfunden von Maurice Ravel, sodann das Konzert Nr. 2 c-Moll Opus 18 für Klavier und Orchester von Sergej Rachmaninow und schließlich die „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky in der populären Orchestrierung von Maurice Ravel, zusätzlich bearbeitet von Leonard Slatkin.

Das SWR-Symphonieorchester eröffnet sein erstes Saisonkonzert unter der Leitung von Eliahu Inbal am Sonntag, 11. November, um 19.30 Uhr mit dem Konzert für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester C-Dur Opus 56, dem so genannten „Tripelkonzert“, von Ludwig van Beethoven. Den Solistenpart übernimmt das Ludwig Trio. Das besteht aus den Brüdern Abel Tomás (Violine) und Arnau Tomás (Violoncello), beide Gründungsmitglieder des namhaften Cuarteto Casals, und der koreanischen Pianistin Hyo-Sun Lim, die eindeutig weiblichen Geschlechts ist, auch wenn sie auf der Homepage des Trios hartnäckig als „der Pianist“ bezeichnet wird. Die junge Pianistin hat zahlreiche internationale Preise gewonnen und reiche kammermusikalische Erfahrung gesammelt.

Nach der Pause die Sinfonie Nr. 11 g-Moll Opus 103 („Das Jahr 1905“) von Dmitri Schostakowitsch, in der der Komponist dem „Petersburger Blutsonntag“ ein Denkmal setzt, als die Palastwache des Zaren eine Arbeiterdemonstration blutig niederschlug. W.B.

Info: Pro Arte: 10. November, 20 Uhr, SWR-Konzert: 11. November, 19.30 Uhr. Beide im Mozartsaal.