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Krautrock-Legenden im Odenwald

Finki: Festival in Finkenbach kann unter strengen Auflagen stattfinden / Feuer in jeder Form verboten

Finkenbach.Die gute Nachricht zuerst: Dem Finkenbach-Festival bleibt das Schicksal von Sound of the Forest erspart. „Die Waldbrandgefahr nimmt zum Wochenende hin ab“, sagt Organisator Karl-Heinz Osche erleichtert – auch wenn es strenge Auflagen gibt, um die Brandgefahr zu minimieren.

Doch auch ohne offenes Feuer, Grillen und Rauchpause auf der Wiese hat das Festival viel zu bieten.

Und: Es ist trotz des unterbrochenen Vorverkaufs ob der drohenden Absage fast ausverkauft. „Es gibt am Freitag ab 17 Uhr nur noch wenige Karten an der Abendkasse“, so Osche.

Wer zum Finki will, fährt von Heidelberg kommend die B 37 in Richtung Hirschhorn und biegt dann links ab nach Beerfelden. Der Weg lohnt sich einmal mehr: Wieder hat das Krautrock-Festival eine Besetzung zu bieten, die ihresgleichen sucht. Am Freitag geht es um 19 Uhr mit Epitaph los, danach entern die sagenumwobenen Dissidenten (21 Uhr) die Bühne. Amon Düül II (23 Uhr) und Marblewood (1 Uhr) komplettieren den ersten Tag des Odenwald-Woodstocks.

Am Samstag geht es dann schon am frühen Nachmittag los: Um 15 Uhr spielen Embryo, gefolgt von Birth Control (17 Uhr) und – bereits zum vierten Mal beim Festival vertreten – Kraan (19 Uhr).

Dann steht der jährliche Höhepunkt an: Guru Guru lassen es wieder richtig krachen. Zum Abschluss sind um 23 Uhr Jane und um 1 Uhr Vibravoid zu hören. „Ganz wichtig ist, dass sich die Besucher an die Auflagen halten“, sagt Osche. Offenes Feuer ist strikt verboten. Wer doch zündelt, fliegt raus. Also sein lassen und ganz einfach die Musik genießen. sdo