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Lässt sich Liebe in Nieren ausdrücken?

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Am letzten Tag wird erstmals der Mario-Adorf-Preis vergeben / Stück von Vögel über Organspende

Worms.Es ist ein Novum: Das Festival in Worms verleiht am 5. August erstmals den Mario-Adorf-Preis der Nibelungen-Festspiele. Die Auszeichnung, die – was sonst – nach dem Schauspieler Mario Adorf benannt ist, dürfte den Glamour in der Domstadt noch etwas heller und leuchtender werden lassen. Immerhin gehört Adorf auch zu den Initiatoren der Festspiele und seit einigen Jahren dem Festspiel-Kuratorium an. Gestiftet wird der Preis vom gebürtigen Wormser Unternehmer Harald Christ. Er wird in den kommenden fünf Jahren die 10 000 Euro Preisgeld aufbringen, die an die Schauspielerin oder den Schauspieler aus der Uraufführungsproduktion „Siegfrieds Erben“ geht.

Der Preis wird im Rahmen der Vorstellung im Heylshofpark am Wormser Dom verliehen, unter anderem anwesend sein werden Ministerpräsidentin Malu Dreyer, der in Mannheim aufgewachsene Intendant Nico Hofmann, Worms’ Oberbürgermeister Michael Kissel sowie natürlich Mario Adorf selbst. Auch der Stifter Christ ist da. Der oder die Gewinnende wird tatsächlich erst vor Ort bekannt gegeben.

Unterdessen ist die Nachfrage für „Siegfrieds Erben“ von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel sehr hoch. Für die sechs Vorstellungen bis zum Abschluss am Sonntag im Anschluss an die Adorf-Preis-Verleihung gibt es nur noch Restkarten an der Abendkasse.

Für „Die Niere“ von Stefan Vögel, zu sehen am 4. und 5. August im Theater Das Wormser, gibt es hingegen noch Karten. In dem Stück, gespielt von Dominic Raacke, Katja Weitzenböck, Laina Schwarz und Romanus Fuhrmann geht es anhand der Frage nach einer Spenderniere um den Wert und die Messbarkeit von Liebe. 

Info: Karten: 01805/33 71 71, nibelungenfestspiele.de

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