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Kunsthalle: Museum will Ort des Austauschs sein und sich der Stadtgesellschaft öffnen

Mannheim.„Kunst für alle“ lautete das Motto unter dem der ehemalige Direktor der Mannheimer Kunsthalle Fritz Wichert seine „Akademie für Jedermann“ ins Leben rief. Auch die wiedereröffnete Kunsthalle hat sich dieser Maxime verschrieben. „Die Öffnung in die Stadtgesellschaft“ ist eines der Ziele der Direktorin Ulrike Lorenz. Außerdem kündigte die Leiterin ein „lebendiges, vielgestaltiges, immer aktuelles Programm“ an, das den Bogen vom Kindergeburtstag bis zu wissenschaftlichen Symposien spanne.

Führungen und Gespräche

An jedem ersten Mittwoch im Monat öffnet die Halle deshalb ihre Tore zwischen 18 und 22 Uhr unentgeltlich der Öffentlichkeit. Außerdem soll mit dem „ProgrammPlus“ der Blick auf die Sammlung erweitert und in Bezug zum täglichen Leben gesetzt werden. Das Angebot „Kunstvermittlung“ dagegen soll das Museum zu einem Ort des Austauschs machen. So lädt das Symposium „Fotografie als Kunst – Jeff Walls Bedeutung heute“, von Mittwoch, 25. Juli, bis Donnerstag, 26. Juli, Experten und Laien ein, über die Bedeutung des Werkes des kanadischen Künstlers in Diskurs zu treten.

In Kooperation mit der Abendakademie können Schulen und Kindergärten Führungen und Workshops buchen. Öffentliche Führungen für Erwachsene finden samstags um 15.30 Uhr und sonntags um 12 Uhr und 15.30 Uhr statt. Jeden Donnerstag um 10.30 Uhr gibt es ein Kunstgespräch zur aktuellen Ausstellung oder Sammlung. Mittwochabends um 18.30 Uhr wird dagegen ein bestimmtes Thema diskutiert. Die Teilnahme an Führungen und Gesprächen kostet drei bis vier Euro zuzüglich Eintritt. cel