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Lena Neudauer kommt – und spielt Mozart

Archivartikel

Klassik: Schwetzinger Mozartfest bietet an seinem ersten Wochenende drei interessante Konzerte – unter anderem eines mit Violinkonzert

Schwetzingen.Einen Satz von Thomas Bernhard haben sich die Organisatoren des Schwetzinger Mozartsfestes auf die Fahnen geschrieben: „Was wäre alle Musik ohne Mozart?“ Eine rein rhetorische Frage ist das nicht, und selbst der Bernhard-Fan dürfte sie gern beantworten: Gab es nicht vor Mozart exzellente Musik? Monteverdi? Bach? Händel?

Egal. Gleich zu Beginn jedenfalls erwartet die Festivalgäste am 28. September um 20 Uhr im Rokokotheater des Schwetzinger Schlosses mit Lena Neubauer eine laut Veranstalter „außergewöhnlich begabte Geigerin“. Neudauer fing mit drei Jahren an, gewann mit 15 recht spektakulär den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg, bei dem sich auch noch nahezu alle Sonderpreise erhielt, entschied sich dann aber gegen den frühzeitigen Beginn ihrer Karriere. Sie kommt mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim unter Olivier Robe und spielt – was sonst – Mozart, dessen Violinkonzert Nr. 3 G-Dur. Michael und Joseph Haydn komplettieren das Programm.

Am 29. September geht es um 19.30 Uhr im Jagdsaal gleich mit dem Bartholdy Quintett weiter, das nicht nur Mozarts Streichquintett, sondern auch Werke von Alexander Zemlinsky und Anton Bruckner spielt.

Am 30. September findet dann um 11 Uhr im Jagdsaal die Matinee mit dem Streichtrio aus Thomas Reif (Violine), Barbara Buntrock (Bratsche) und Isang Enders (Cello) statt. Fran Schuberts Streichtrio B-Dur folgt Beethovens Streichtrio Nr. 4 D-Dur sowie Mozarts Divertimento Es-Dur. Am 5. Oktober wird das bis 14. Oktober laufende Festival fortgesetzt. dms

Info/Karten bei der Schwetzinger Zeitung: 06202/205 205.