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Mit „Sturm“ und Trauermarsch

Klassik: Alexej Gorlatsch spielt in den REM

Mannheim.Was für ein Programm! Beethovens Variationen über ein eigenes Thema op. 34 und seine revolutionäre „Sturm“-Sonate d-Moll op. 31 Nr. 2 markieren hier schon einen besonderen Abend. Doch damit nicht genug: Es folgen auch noch Hauptwerke von Frédéric Chopin, seine Sonate b-Moll op. 35 – mit dem Trauermarsch und dem rätselhaften Finalsatz, der aus einem einzigen Prestowind von Unisono gespielten leisen Figuren besteht, sowie die Berceuse Des-Dur op. 57 und das erste Scherzo b-Moll op. 31.

Alexej Gorlatsch hat sich ganz schön was vorgenommen für seinen Mannheimer Klavierabend bei der Gesellschaft für Neue Musik. Am Mittwoch, 21. Februar, 20 Uhr gastiert er im intimen Florian-Waldeck-Saal des Zeughauses (Reiss-Engelhorn-Museen).

Gorlatsch gilt als eines der erstaunlichsten Nachwuchstalente der letzten Jahre. Der in 1988 Kiew geborene Pianist stammt aus der berühmten Schmiede von Karl-Heinz Kämmerling und gewann 2006 an der Musikhochschule Mannheim den Beethoven-Wettbewerb Richard Laugs.

Nach zahlreichen ersten Preisen bei neun internationalen Wettbewerben erspielte sich der Pianist auch beim ARD-Musikwettbewerb 2011 den ersten Preis sowie zahlreiche Sonderpreise und den Publikumspreis. Da begann seine Solistenkarriere, er eroberte sich viele wichtige Konzertpodien und nahm auch bereits erste CDs mit Werken von Beethoven und Strawinsky auf. dms