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Musik fernab von Konventionen

Jazz: Außer „Jazz im Quadrat – Hautnah“ mit Flo & Fauna bietet der Musikclub Ella & Louis noch weitere Attraktionen

Mannheim.Die Konzertreihe „Jazz im Quadrat – Hautnah Entdeckungen“ des „Mannheimer Morgen“ macht ihrem Namen einmal mehr alle Ehre: Beim nächsten Konzert am Freitag, 17. Mai, 20 Uhr, im Musikclub Ella & Louis des Mannheimer Rosengartens gibt es eine junge Band zu entdecken, die Jazz außerhalb der Konventionen präsentiert.

Das Trio Flo & Fauna bietet Pianotrio-Jazz der etwas anderen Art. Florian Hartz (E-Bass), Lukas Langguth (Piano, Tasteninstrumente) und Jakob Dinnebier (Schlagzeug, Elektronik) experimentieren mit Akustik-Klängen und Elektronik-Sounds, erweitern ihre Klangbilder mit Sprachaufnahmen und Naturgeräuschen wie Vogelzwitschern und Grillenzirpen. Das klingt mal funky und mal schräg, dann wieder swingend oder lyrisch. Und auf jeden Fall erfrischend.

Junger Sänger

Doch das Konzert ist nicht die einzige Attraktion, mit der das Ella & Louis in dieser „Morgen Magazin“-Woche aufwartet. Am Donnerstag, 16. Mai, 20 Uhr, ist im Club Antonio Garcia in der Reihe „New Jazz Voices“ zu erleben. Ein Vertreter einer raren Spezies: ein junger Jazzsänger; und er kommt auch noch aus Mannheim. Begleitet wird er von Thomas Stabenow (Bass), Holger Nesweda (Schlagzeug) und Lukas DeRungs (Klavier).

Ein alter Bekannter, der seit vielen Jahren die regionale Szene prägt, ist Dirik Schilgen. Der Schlagzeuger aus Nußloch stellt seine Band Jazz Grooves am Montag, 20. Mai, 20 Uhr, im Ella & Louis vor. Mit Gary Fuhrmann (Tenor- und Sopransaxofon), Thomas Langer (Gitarre) und Friedrich Betz (Bass) spielt er Akustik-Jazz in bester Hardbop-Tradition mit erfrischendem Esprit. gespi