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Prince ist tot, lang lebe Prince

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Seebühnenzauber: Gitarrist Stephan Ullmann huldigt mit einer regionalen All-Star-Band zum zweiten Mal seinem musikalischen Idol

Mannheim.Es klingt paradox, funktioniert aber erwiesenermaßen: Gitarrist und Sänger Stephan Ullmann hat für ein Konzert im Mannheimer Capitol vor Weihnachten eine regionale All-Star-Band zusammengestellt, um „A Night Without Prince“ zu feiern. Musikalisch war diese Nacht ohne den 2016 verstorbenen Superstar aus Minneapolis ein derart voller Erfolg, dass er für die Macher der Konzertreihe Seebühnenzauber nach Wiederholung schrie. Deshalb geht das Konzert, bei dem Prince-Hits, Fanfavoriten und Geheimtipps eher neu interpretiert als platt nachgespielt werden, am Freitag, 9. August, ein zweites Mal im Luisenpark über die Bühne. Allerdings leicht verändert.

Autor Birbaek als Gast

Erfreulich ist, dass Romanautor, Musiker und Prince-Fanatiker Michel Birbaek sachkundig in den Abend einführt. Er hatte den Tod seines Idols 2018 im Roman „Das schönste Mädchen der Welt“ verarbeitet.

Tragischerweise muss der am 21. Juli überraschend verstorbene Keyboarder Sevan Gökuglu (37) ersetzt werden. Es wäre in seinem Sinne gewesen, dass die Band trotzdem auftritt, betont Ullmann, der mit seinen Kollegen lange über eine Absage nachgedacht hat.

So spielen Klassemusiker wie Schlagzeuger Ralf Gustke, Bassist Alvin Mills, Keyboarder Markus Zimmermann, Percussionistin Angela Frontera oder Saxofonist Olaf Schönborn nicht nur im Geiste von „His Royal Badness“ die Lieblingssongs ihrer drei Vokalisten: Stephan Ullmann, Kolinda Brozovic und der Popakademie-Vocal-Coach Charles Simmons. Bis zum großen Finale, natürlich mit „Purple Rain“. 

Info: "A Night Without Prince“: Freitag, 9. August, 20 Uhr, Seebühnenzauber Mannheim. Karten für 26, 34,50, 42 oder 97 Euro unter 0621/41 00 50.

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