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Romantische Märkte mitten im Wald

Pfalz: Weisenheim am Sand, Dudenhofen und Johanniskreuz laden zum Budenzauber mit besonderem Flair

Weisenheim/Dudenhofen.Weihnachtsmärkte im romantischen Ambiente eines dunklen Waldes: In der Pfalz haben die Liebhaber dieser „natürlichen“ Variante eines vorweihnachtichen Bummels durch eine leuchtend-bunte Budenstadt am dritten Advents-Wochenende gewissermaßen die Qual der Wahl. Denn in Weisenheim am Sand (15. Dezember, 15 bis 21 Uhr, und 16. Dezember, 13 bis 21 Uhr), Dudenhofen (16. Dezember, 10 bis 16 Uhr) und in Johanniskreuz (15. Dezember, 14 bis 20 Uhr, und 16. Dezember, 10 bis 18 Uhr) finden solche idyllischen Märkte fast zeitgleich statt.

Alle haben eines gemeinsam: Die „Budenstädte“ werden auf Lichtungen und an Wegen mitten im Wald aufgebaut – eine romantische Umgebung ist damit garantiert.

Bereits zum elften Mal lädt die Gemeinde Weisenheim am Sand in den „Ludwigshain“ auf dem Keschdeberg im Süden des Ortes ein, wo in der Dunkelheit lodernde Schwedenfeuer die Szenerie erhellen. Bei Fackelschein und mit Kerzen in der Hand kann man an beiden Tagen auch an zwei kleinen geführten Wanderungen durch den Wald teilnehmen. Start hierzu ist am Samstag um 19 Uhr, am Sonntag bereits um 18 Uhr. Weitere Informationen: Telefon 06322/66 78 38.

Kunsthandwerk und Glühwein, Christbaumverkauf und regionaltypische Spezialitäten werden angeboten – und wer es lieber wärmer hat, kann in die frühere „Parkschänke“ einkehren, die bei der „Romantischen Waldweihnacht“ in Weisenheim für die beiden Tage wieder die Türen geöffnet hat. Initiator Wilfried Weber: „Unser Weihnachtsmarkt ist auch für Auswärtige leicht zu erreichen, denn der Bahnhof liegt nur fünf Minuten entfernt.“ Dorthin kommt man bequem aus Frankenthal oder Grünstadt.

Erheblich umständlicher ist der Weg hinauf nach Johanniskreuz mitten im Pfälzerwald, wo ebenfalls eine „Romantische Waldweihnacht“ mit rund 70 Buden und Ständen lockt. Von den Bahnhöfen Neustadt/Lambrecht aus gibt es Pendelbusse zu den Lagerfeuern rund ums „Haus der Nachhaltigkeit“. Dort werden Ponyreiten und Stockbrotbacken, ein Karussell und viele Spielangebote vor allem für Kinder zur Attraktion. Erwachsene können sich im nahen „Weihnachtswald“ selber einen Christbaum aussuchen und ihn „ernten“. Musik gibt es aus Alphörnern und von Blechbläsern, und am Samstagabend kommen auch Feuerakrobaten zur dramatischen Unterhaltung. Nähere Informationen: Telefon 06306/921 01 30.

Der illuminierte „Weihnachtsbasar“ in Dudenhofen liegt nur ein paar hundert Meter vom Ortszentrum entfernt. Er wird mitten im Gemeindewald von rund 75 Ausstellern gestaltet – Einzelhändlern und Vereinen, Institutionen und Privatleuten, die mit viel Fantasie ihre selbst gefertigten Produkte aufgebaut haben. Auch in Dudenhofen werden vor allem für Kinder viele Attraktionen angeboten – von der Rucksackschule des Forstamtes bis zum Stockbrotbacken, von Ponyreiten bis zum Musizieren. Der Nikolaus ist allgegenwärtig, und wer einen Weihnachtsbaum braucht: Ihm kann im Wald geholfen werden. Zusätzliche Informationen unter Telefon 06232/65 61 51.