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Rote Utopie gestern und heute

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Fotografie: Galerie Zephyr zeigt Jan Banning und seine Werke über den Kommunismus

MAnnheim.„Proletarier aller Länder, vereinigt euch“, forderte einst Karl Marx. Wie es im 200. Geburtsjahr des kommunistischen Vorreiters und etwas mehr als 100 Jahre nach der russischen Oktoberrevolution um den Kommunismus steht, zeigt der niederländische Fotograf Jan Banning in seiner Ausstellung „Red Utopia“, die vom 30. September bis zum 13. Januar 2019 in den Ausstellungsräumen Zephyr des Bassermannhauses (C4,9) zu sehen sind. Die einstige Blütezeit dieser Staatsform in verschiedenen Ländern dokumentiert er durch Fotografien der spärlich ausgestatteten Büros der Parteifunktionäre Russlands, Italiens, Nepals oder Indiens. Außerdem wirft er einen Blick auf diejenigen, die in der heutigen kapitalistisch geprägten Welt immer noch an den Kommunismus glauben. Die Ausstellung wird am Samstag, 29. September, um 18 Uhr in Anwesenheit des Fotografen eröffnet. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz, der Generaldirektor der Reiss-Engelhorn-Museen Alfried Wieczorek und Zephyr-Leiter Thomas Schirmböck werden sprechen. Am Sonntag, 30. September um 16 Uhr wird Thomas Schirmböck mit Jan Banning ein Interview über die Ausstellung führen. Der Eintritt hierzu kostet 3 Euro, zuzüglich der 7 Euro bzw. 4,50 Euro ermäßigt Eintritt für die Ausstellung. Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet, außer an Heiligabend und Silvester. e mam