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Schätze aus der Stufenpyramide

REM: Ausstellung „Stein(h)art“ nur noch bis Sonntag zu sehen / Diskussion in der Mumien-Ausstellung

Mannheim.Mit der beliebten Ägypten-Schau entführen die Reiss-Engelhorn-Museen ins faszinierende Reich der Pharaonen. Nur noch bis Sonntag, 10. Februar bereichert die Studio-Ausstellung „Stein(h)art“ den Rundgang. Zum Finale stehen eine Familienführung am Freitag, 8. Februar, um 15 Uhr und eine öffentliche Führung am Sonntag, 10. Februar, um 14 Uhr auf dem Programm. Treffpunkt ist jeweils an der Kasse im Museum Weltkulturen D5.

Die Studio-Ausstellung präsentiert altägyptische Steingefäße, die durch ihre zeitlose Schönheit und meisterliche Verarbeitung bestechen. Die ältesten Stücke sind fast 6000 Jahre alt und wirken mit ihrer reduzierten Ästhetik trotzdem überraschend modern. Die Besucher erfahren, welche Objekte zum Beispiel in der ältesten ägyptischen Pyramide gefunden wurden, der berühmten Stufenpyramide des Djoser südlich von Kairo.

Außerdem erwarten die Besucher bei ihrer Zeitreise ins Alte Ägypten eindrucksvolle Originale und stimmungsvolle Inszenierungen zum aufwendigen Totenkult, dem weit verzweigten Götterhimmel und dem Alltag an den fruchtbaren Ufern des Nils.

Am Mittwoch, 13. Februar, laden die REM anlässlich der Ausstellung „Mumien – Geheimnisse des Lebens“ ab 18 Uhr zur Reihe „Kulturgenuss am Feierabend“ ein. Die Besucher dürfen sich auf einen spannenden Talk mit hochkarätiger Besetzung freuen. Angelina Whalley, Geschäftsführerin von „Körperwelten“, und Wilfried Rosendahl, REM-Direktor sowie Projektleiter der Mumien-Ausstellung, sprechen mit Moderator Norman Schäfer über die Konservierungstechnik der Plastination. Whalleys Ehemann, Gunther von Hagens, gelang 1977 mit der Erfindung dieser Technik eine medizinische Revolution. Über die Plastination als moderne Form der Mumifizierung und weitere Fragen werden die Experten sprechen. mics