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Schreibwerkstatt zur Kulturutopie

Kunst: Zeitraumexit mit neuem Programm

Mannheim.Wie sieht die Zukunft der Kultur aus? Und lassen sich daraus Utopien fertigen? Mit diesen Fragen beschäftigte sich im vergangenen Jahr eine Artikelserie des „Mannheimer Morgen“ – am Samstag, 16. Februar, 19 Uhr, sollen die dabei entstandenen Texte Ausgangspunkt für einen „performativen Abend“ von Zeitraumexit sein. „Zuerst wird performt und zugeschaut, dann gemeinsam umgeschrieben und am Schluss improvisiert“, lädt das Kulturzentrum in der Hafenstraße 68 im Mannheimer Interessierte ein (Eintritt: maximal 25 Euro).

Bereits am Freitag, 15. Februar, um 20 Uhr veranstaltet Zeitraumexit eine Preview zu „Das Foyer – Vertrauensbildende Maßnahmen“, einem künstlerischen Forschungsprojekt zu Eingängen und Zugängen im Kontext von Architektur, Kunst und Vermittlung.

Sowohl das Projekt als auch die ersten Künstler der Reihe werden an dem Abend vorgestellt. Der in Amsterdam lebende Kurator Holger Nickisch eröffnet im April 2019 das erste Foyer und zeigt bei der Preview Auszüge aus seiner langjährigen Arbeit im Amsterdamer Stadtraum. Der in Wiesbaden lebende Bühnenbildner Christoph Ernst entwickelt ebenfalls ab Frühjahr einen Raum, der ab Juni dieses Jahres geöffnet sein wird.

Der Eintritt zur Preview ist frei; das Projekt selbst soll mehrere Jahre dauern, wobei immer ein Künstler, eine Künstlerin oder ein Kollektiv einen Raum neu gestaltet und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen: als Park, Kneipe, Bibliothek, Andachtsraum. sba

Info: Zeitraumexit, Hafenstraße 68, Kartenreservierung: 0621-33 93 97 55