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Schrille Ehekrise im Milieu

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Boulevard: Oststadttheater zeigt die Komödie „Ein Käfig voller Narren“

Mannheim.Ein „Stück der Turbulenzen und des farbenprächtigen Feuerwerks“ verspricht Theaterleiterin Carmen P. Linka-Gamil. Denn ab Freitag wird das Oststadttheater im Mannheimer Stadthaus N 1 zum „Käfig voller Narren“. Dann hat diese neue Komödie von Jean Poiret (Deutsch von Charles Regnier) in der Regie von Uwe von Grumbkow Premiere.

Das Stück, 1973 geschrieben und zum Welterfolg geworden, erzählt die hinreißende Geschichte einer Ehekrise mit allen erdenklichen Katastrophen. Sie spielt ausgerechnet im Haus eines homosexuellen Nachtclub-Inhaber-Pärchens, das seine Homosexualität aber eigentlich unbedingt verbergen möchte.

Neue Ensemblemitglieder

Schließlich will der Sohn des Nachtclub-Besitzers aus seiner einzigen Beziehung mit einer Frau ausgerechnet eine junge Frau aus einer erzkonservativen Familie heiraten.

Linka-Gamil hat das durch die mit dem „Golden Globe“ ausgezeichnete und für den Oscar nominierte Verfilmung populäre Stück eigentlich schon vor viereinhalb Jahren als Eröffnungspremiere im neuen Domizil im Stadthaus ausgesucht. Zu dieser Zeit war es aber vom Verlag noch nicht freigegeben. Nun steht es seit zwei Jahren wieder für die Bühnen zur Verfügung. Dann hat sich die Theaterleitung mit der Vorbereitung beschäftigt und versucht, zunächst die richtige Besetzung für diese besondere Komödie zu finden.

Mit Wolfgang Kerbs, Susanne von Grumbkow, Knut Frank und Michael Hördt sind die wichtigsten Publikumslieblinge des Oststadttheater-Ensembles dabei. Aber es gibt auch einige Neubesetzungen wie Angel Ganter, Joel Bernd (der gerade erst seinen Abschluss an der Theaterakademie Mannheim machte und sonst im Theater Heidelberg spielt) sowie Lina Zimmer (derzeit an der Theaterakademie). „Damit haben wir einige ganz neue und für unser Publikum vermutlich weitgehend unbekannte Gesichter auf der Bühne“, so Linka-Gamil über das insgesamt zehnköpfige Ensemble.

Das Publikum erwarte „eine sensationelle Komödie, eine hinreißende Geschichte und die verrücktesten Vögel, die je über die Bühne geflattert sind“, wie sie ankündigt – und was auch erste Bilder der Kostüme verraten.

Info: Premiere am 31. Mai, 20 Uhr. Zudem 1. und 14. Juni, 5. und 12. Juli, 17. August, jeweils 20 Uhr im Oststadttheater, Stadthaus N1, Mannheim. Kartentelefon: 0621/16060.