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Science-Fiction-Komödie und Ballett

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Festspiele Ludwigshafen: Ayckbourns „Ab jetzt“ und Scapino Ballet Rotterdam im Pfalzbau

Ludwigshafen.Nach der Trennung von seiner Frau und der gemeinsamen Tochter lebt Komponist Jerome zusammen mit einem weiblichen Roboter in einem Londoner Vorort. Er verschanzt sich hinter Fensterläden aus Stahl, denn draußen haben die „Töchter der Finsternis“ die Herrschaft übernommen. Als Jerome unter einer kreativen Blockade leidet, braucht er die Nähe seiner Tochter und greift im Kampf um das Sorgerecht zu extremen Mitteln.

Roboter als Babysitter

Mit Alan Ayckbourns Science-Fiction-Komödie „Ab jetzt“ gastiert das Deutsche Schauspielhaus Hamburg am Freitag, 29. November, 19.30 Uhr bei den diesjährigen Ludwigshafener Festspielen im Theater im Pfalzbau. Karin Beiers entfaltet dabei in ihrer Inszenierung „eine kaum überbietbare Situationskomik“, so das Theater. Der immer wieder um- und fehlprogrammierte Roboter GOU 300 F wird von der Titelfigur Jerome ursprünglich als Babysitter eingesetzt und später aus Sicherheitsgründen aus dem Verkehr gezogen, wodurch der hochkomplexe Androide an chronischer Unterbeschäftigung leidet.

Götz Schubert als verschrobener Jerome, Lina Beckmann als Zoe und Gala Othero Winter als Jeromes Tochter präsentieren die „theatrale Versuchsanordnung zum Thema Mensch und Maschine“ mit vollem Körpereinsatz, schreibt das Theater im Pfalzbau in seiner Ankündigung.

Das Scapino Ballet Rotterdam war mit dem Barocktanztheater „Scala“ bereits im letzten Jahr zu Gast in Ludwigshafen. Nun kehrt das Ensemble mit dem zweiteiligen Programm „Holland/Chat Noir“ des holländischen Choreographen am Dienstag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, an den Pfalzbau zurück. Während sich Wubbe in den dynamischen Gruppenensembles und individuellen Soli des Tanzstücks „Holland“ mit der „Seele und der Identität der niederländischen Nation“ beschäftigt, erzählt „Le Chat Noir“ den freiheitlichen Geist des Pariser Kabaretts, beschreibt das Theater im Pfalzbau. soge

Info: „Ab jetzt“ am Fr, 29.11., sowie Sa, 30.11., jeweils 19.30 Uhr. Tickets ab 22 Euro. „Holland/Chat Noir“ am Di, 3.12., 19.30 Uhr, Tickets ab 25 Euro. Kartentelefon: 0621/504 25 58.

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