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Seeabenteuer mit „Moby Dick“

Schauspiel: Inszenierung von Herman Melvilles Roman über eine unheimliche Waljagd

Heidelberg.Ismael ist schon auf einigen Schiffen über die Meere gereist, aber noch nie auf einem Walfänger. Jetzt heuert er gemeinsam mit seinem neuen Freund Queequeg auf einem Schiff namens „Pequod“ an. Erst später erkennt er, dass es dem Kapitän des Schiffes, Ahab, nur um eines geht: den weißen Wal zu fangen, den alle Seeleute „Moby Dick“ nennen. Denn der hat Ahab bei einer früheren Begegnung ein Bein abgerissen. Nun setzt der einbeinige Kapitän alles daran, seinen Feind zu finden. Eine Jagd über die Weltmeere beginnt, ein Kampf Mensch gegen Natur – und dieser endet für alle im Verderben.

Kinder und ihre Familien können die unheimliche Jagd live miterleben – das Theater Heidelberg bringt die 1851 erschienene Seeabenteuergeschichte „Moby Dick“ von Herman Melville auf die Bühne. Die (allerdings schon ausverkaufte) Premiere ist am Sonntag, 10. Februar. Regisseur ist Manuel Moser, der für seine Inszenierungen bereits zahlreiche Nominierungen und Preise erhalten hat.

Dem Roman Melvilles, der selbst auch auf Walfangschiffen anheuerte, liegt die wahre Begebenheit der „Essex“ zugrunde, ein Walfangschiff, das im August 1819 seinen Heimathafen Nantucket in den USA verlässt und zweieinhalb Jahre später von einem Pottwal gerammt und versenkt wird; nur wenige Männer werden nach fast hundert Tagen aus dem Meer gerettet.

Neben diversen Vormittagsvorstellungen ist „Moby Dick“ auch an Sonntagen zu sehen (24. Februar oder 17. März). sba

Info: „Moby Dick“ab10 Jahren. Tel.: 0 62 21/582 00 00 oder www.theaterheidelberg.de