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Tierische Revolution gewinnt Aktualität

Schauspiel: Theater Heidelberg zeigt Orwells „Animal Farm – Farm der Tiere“

Heidelberg.Die Tiere auf der Farm planen eine Revolution, um sich gegen ihren menschlichen Besitzer zu wehren, der sie vernachlässigt und ausbeutet. Auf der „Farm der Tiere“ entstehen in neuer Selbstverwaltung die sieben Gebote des Animalismus. Was George Orwell mit seinem 1945 erschienenen Roman „Animal Farm – Farm der Tiere“ schuf, sei eine dystopische Fabel über die Errichtung eines totalitären Staates. So kündigt das Theater Heidelberg sein neues Schauspiel unter der Regie von Luise Voigt an.

Die Revolution der Tiere scheitert und die Hoffnung der Tiere auf Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit erstickt im totalitären Anspruch einer Schweine-Clique. Das Stück – für die Bühne bearbeitet von Nelson Bond und aus dem Englischen von Angela Kingsford Röhl und Dieter Nürnberger übersetzt – würde vor allem in einer Zeit, in der die Demokratie leichtfertig in Frage gestellt wird, erschreckend an Aktualität gewinnen, erklärt das Theater Heidelberg. soge

Info: Premiere am Samstag, 12. Oktober, 19.30 Uhr, Theater Heidelberg, Karten: 06221/582 00 00.

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