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Trabi und Staatskarosse

Technik Museum: Viertes Ostalgie-Treffen am 17. Juni in Sinsheim

Sinsheim.„Trabi, Lada, Simson & Co.“ stehen beim Ostalgie-Treffen im Mittelpunkt, das am Sonntag, 17. Juni, im Technik Museum Sinsheim ausgerichtet wird. Gleichzeitig bietet die Veranstaltung ihren Besuchern Gelegenheit zu erfahren, dass der osteuropäische Fahrzeugbau auch mehr zu bieten hat als nur Lada und Trabant. Schon zum vierten Mal lädt das Museum hierbei alle Besitzer von Fortbewegungsmitteln, die jenseits des „Eisernen Vorhangs“ gebaut wurden, zu dem großen Ostalgie-Treffen ein.

Begonnen hatte die Veranstaltung vor vier Jahren als Begleitung zur Sonderausstellung „50 Jahre Simson Schwalbe“; aber zwischenzeitlich hat sie – dank vieler Fans und Teilnehmer sowie begeisterter Besucher – einen festen Platz im Terminkalender des Technik Museums gefunden.

Die immer größer werdende Beliebtheit der Veranstaltung erklärt das Museum auch damit, dass die Besucher hier die Möglichkeit haben, herauszufinden, wie bequem man in einem Trabant tatsächlich sitzen kann und wie luxuriös der „Mercedes des Ostens“ – ein Moskwitsch – ist. Oder dass auch in einem Tantra V-Motoren verbaut wurden und dass der Zweitakter Simson Schwalbe ganz anders klingt als eine Vespa. Ob nun Lada, GAS, MZ oder Wartburg: Das Museum erwartet wieder zahlreiche Interessengemeinschaften und Hunderte von osteuropäischen Fahrzeugen. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben, allein zwei Bedingungen müssen erfüllt sein: Das Zwei-, Vier- oder auch Dreirad muss in den ehemaligen Ostblockstaaten gebaut worden sein – und das vor 1990. Wer also seltene Fahrzeuge wir einen Sportwagen Melkus RS 1000 GTR oder die ehemalige Staatskarosse von Leonid Breschnew bestaunen will, ist hier genau an der richtigen Adresse. Eine überschaubare Händlermeile und ein passendes kulinarisches Angebot ergänzen das Ostalgie-Treffen.

Die Veranstaltung findet am Sonntag von 9 bis 18 Uhr auf dem Freigelände des Technik Museums statt. Der Eintritt auf das Areal ist frei. mav