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Traditionspflege mit Sinn für Spannendes

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Ella & Louis: Das Programm des Mannheimer Clubs setzt in dieser Woche vor allem auf starke Melodien

Mannheim.Wer geglaubt hatte, die Möglichkeiten des Pianotrios seien längst ausgereizt, wurde in den letzten Jahren eines Besseren belehrt. Die deutsche Formation Triosence etwa setzt in ihrer Musik auf eine vielschichtige Verbindung aus Jazz und Folk-, Weltmusik- sowie Fusion-Elementen.

Diese Synthese präsentieren Bernhard Schüler (Piano), Omar Rodrigues Calvo (Bass) und Tobias Schulte (Schlagzeug) mit einem ausgeprägten Sinn für Melodien. Songjazz nenen sie selbst ihre Musik. Am Freitag, 10. Januar, um 20 Uhr stellen sie sie im Mannheimer Musikclub Ella & Louis vor.

Hommage an Sängerinnen

Songs spielen auch am Montag, 13. Januar, um 20 Uhr im Jazzclub eine Rolle. Das Trio Anne Czichowsky (Gesang)/Lorenzo Petrocca (Gitarre)/Axel Kühn (Bass) präsentiert ein Programm, das großen Jazz-Sängerinnen die gebührende Achtung erweist.

Stücke aus dem Repertoire von Ella Fitzgerald, Carmen McRae und Shirley Horn sowie von brasilianischen Diven wie Elis Regina und Astrud Gilberto werden an diesem Abend in eigenen Arrangements dargeboten, in reizvoll kleiner Besetzung, die ideal in die intime Atmosphäre des Clubs passt.

In der verdienstvollen Reihe „Made in Mannheim“ bietet die IG Jazz regelmäßig lokalen Bands ein Forum. Am Dienstag, 14. Januar, 20 Uhr, steht die Kapelle 17 im Rampenlicht. Inzwischen leben die fünf Musiker Benedikt Jäckle (Tenorsaxofon), Jojo Mann (Gitarre), Paul Janoschka (Piano), Jakob Obleser (Bass), Jonas Kaltenbach (Schlagzeug) nicht nur in Mannheim, sondern auch in Berlin, Köln und Stuttgart. Mit neuen Einflüssen bereichern sie den Sound der Band. gespi

Info: Freitag, 10. Januar, 20 Uhr: Triosence (Karten: 26 Euro im Vorverkauf). Montag, 13. Januar, 20 Uhr: Czichowsky, Petrocca & Kühn. (Karten 18 Euro). Dienstag, 14. Januar, 20 Uhr: Kapelle 17 (Karten 18 Euro). Internet: www.ellalouis.de

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