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Feuerwache: Wissenschaft wird beim Science Slam interessant aufbereitet

Mannheim.Am Samstag, 7. Oktober, findet die Süddeutsche-Science-Slam-Meisterschaft in der Alten Feuerwache, Brückenstraße 2, statt. An diesem Abend entscheidet das Publikum, wer der beste Slammer des Science-Slam-Südens wird und den Süden im Finale bei der Deutschen-Science-Slam-Meisterschaft vertreten wird. An dem Wettbewerb beteiligen sich Susanne Grube, Martin Werz, Viktoria Ganß, Wiebke Schick, Simon Reif, Philipp Gadow, Andreas Blessing, und Philipp Mann.

Über den wissenschaftlichen Alltag gibt es eine Menge Vorurteile: dröge Vorlesungen, forschen in dunklen Laboratorien und ab und zu mal ein Abstecher in die Mensa. Aber die Macher des Science- Slams sehen das völlig anders - Wissenschaft geht auch anders. Unterhaltsame Vorträge vor großem Publikum - beim Science Slam wird die Forschung von Nachwuchswissenschaftlern aus der Uni ins Rampenlicht geholt. Forscher steigen auf die Bühne, um ihr Wissen mit den Zuschauern zu teilen. Der Science Slam ist, wie auch das Vorbild Poetry Slam, ein Wettbewerb, bei dem es gilt, die Gunst des Publikums mit einem Vortrag in einer vorgegebenen Zeit zu gewinnen.

Nicht mit poetischen Texten wie beim Poetry Slam, sondern mit wissenschaftlichen Fakten im unterhaltsamen Gewand, darum geht es. "Prodesse et delectare" - Nützen und erfreuen sind die Ziele des Slams. Jeder Slammer hat zehn Minuten Zeit, dem Publikum sein Wissensgebiet auf unterhaltsame Weise zu präsentieren. Dabei ist alles erlaubt, was die Hausordnung hergibt: Von einer aufwendigen Präsentation bis hin zum Einrad. Der beste Vortrag wird von den Besuchern durch Applaus gekürt. Die Themen sind so vielfältig, wie die Disziplinen der Wissenschaft. Der Slam beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet an den bekannten Vorverkaufsstellen elf Euro, an der Abendkasse 14 Euro. has