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Viele Klassiker und einige Experimente

Heidelberger Frühling: Die Veranstaltungsreihe „Neuland.Lied“ bietet Konzerte und Lesungen

Heidelberg.Als „Expedition für Neugierige“ haben die Veranstalter die Reihe „Neuland.Lied“ bezeichnet. Doch auch Freunde des klassischen Liedes kommen beim Heidelberger Frühling auf ihre Kosten. An vier Tagen vom 12. bis zum 15. April finden unter dem Namen der Veranstaltungsreihe insgesamt zwölf Konzerte und Lesungen statt.

Den Auftakt bildet der Konzertabend „Eine Schumanniade“ am 12. April ab 19.30 Uhr in der Heidelberger Stadthalle. Moderatorin ist die deutsche Schauspielerin Martina Gedeck. Vor einigen Jahren verkörperte sie im Film „Geliebte Clara“ die Frau des berühmten Komponisten Robert Schumann. Auch bekannte Größen der Musikszene sind mit dabei.

Auftritt von Mark Padmore

Lieder von Franz Schubert stehen im Mittelpunkt des Konzerts, das der britsche Tenor Mark Padmore am 13. April zusammen mit dem Wiener Klaviertrio in der Alten Aula der Universität Heidelberg geben wird. Ganz besonders mit Neuer Musik beschäftigt sich das Konzert „Lied Late“ am 13. April in der Hebelhalle. Die Sopranistin Sarah Maria Sun interpretiert dabei unter anderem Lieder von Heinz Holliger und Wolfgang Rihm. Ein besonderes Ereignis ist die Lesung mit Rudolf Guckelsberger am 14. April in der Stadthalle. Der Theologe und Moderator liest aus den Tagebüchern Robert und Clara Schumanns. Den Abschluss der Reihe „Neuland.Lied“ bildet eine Matinee am 15. April – unter anderem mit Liedern von Johannes Brahms und Gustav Mahler. Die Mezzosopranistin Tara Erraught, die eng mit der Bayerischen Staatsoper verbunden ist, wird dabei von James Bailieu am Klavier begleitet. tge