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Jazz Neuer Club „Ella & Louis“ öffnet am 13. September im Mannheimer Rosengarten mit Nils Wogram

Volles Programm zum Start

Mannheim.Mannheim kann nicht nur Pop, es kann auch Jazz. Mit dem Club „Ella & Louis“ im Rosengarten hat das Genre ein neues Zuhause bekommen. Gleich mehrere Reihen starten in den kommenden Monaten. Den Auftakt macht eine Woche mit gleich vier spannenden Konzerten – bevor es dann ab dem 17. September in den regulären Betrieb geht mit zwei Konzerten am Montag und Dienstag sowie Barbetrieb zu Live-Piano-Untermalung von Donnerstag bis Samstag.

Das „Ella & Louis“ ist nicht nur eine neue Bühne für das von seinem Kurator Thomas Siffling zusammengestellte Konzertprogramm; es bietet auch Raum für die Auftritte im Rahmen der Veranstaltungen der IG Jazz Rhein-Neckar. Sie lässt dort ihre „Made in Mannheim“-Konzerte ebenso steigen wie die regelmäßigen Konzerte, die bislang in der Klapsmühl’ am Rathaus stattfanden.

Vincent Klink persönlich

Dazu gibt es eine „Jazz x persönlich“-Talkreihe mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur (am Sonntag, 16. September, 18 Uhr mit Küchenmeister, Autor und TV-Koch Vincent Klink), und es sind in einer „Hautnah!“-Folge die Jazz-im-Quadrat-Künstler zu sehen (Flourishless am 5. Oktober und in einem Special am 2. November das Quartett von Spencer-Davis-Group-Schlagzeuger Pete York).

Los geht es am Donnerstag, 13. September, 20 Uhr, mit dem Nils Wogram Nostalgia Trio: der Star-Posaunist mit seinem Orgel-Trio. „Im Jazz geht es ja oft darum, wer besser spielen kann und die hipperen Ideen hat. Ich wollte einfach mal ein Album ohne all das machen, weil ich darauf gerade Lust hatte“, sagt Wogram zu seiner CD „Nature“ von 2015, die er mit ins „Ella & Louis“ bringt. Begleitet wird er von Arno Krijger (Hammond-Orgel) und Dejan Terzic (Schlagzeug). Der Braunschweiger kehrt am 25. September schon wieder zurück in den früheren Keller des Rosengartens: als Teil von Henning Sieverts (Bass, Cello) All-Star-Trio Symmethree, dessen kraftvollen Kammerjazz der Chemnitzer Jazzgitarrist Ronny Graupe vervollständigt.

Julia Biel bestreitet das Konzert am Freitag, 14. September, 20 Uhr: Die Sängerin gilt als die neue Stimme des britischen Soul-Pop-Jazz und verbindet berührende Klangschönheit mit markantem Eigensinn und rauer Verletzlichkeit.

Am Samstag (15.9.) ist dann der Chef persönlich mit seinem „Flow“-Projekt zu hören: Sifflings Ziel war es, groovige und melodiöse Musik zu schreiben und zu produzieren, die sich sphärisch und entschleunigend präsentiert, Energie freisetzt, aber auch zum Eintauchen und Abschalten einlädt. Flow präsentiert er in Quintett-Besetzung – ein modern-unkonventionell, nordisch-elektronisches Soundbild mit der gewohnten Brillanz und Klarheit seines Trompetenspiels.

Das erste reguläre Montagskonzert geben am 17. September, 20 Uhr, Barbara Lahr und Bernhard Sperrfechter: Gemeinsam bilden sie ein Gitarre/Gesang-Duo und zelebrieren Songs in intimem Gewand. Unverwechselbar bleibt dabei die große Stimme der charismatischen Sängerin. Am Dienstag (18.9., 20 Uhr) steht das erste IG-Jazz-Konzert auf dem Programm: Sebastian Sternal und Claudius Valk sind als Duo mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet und bringen ihre Eigenkompositionen in der einnehmenden Besetzung Saxofon und Klavier mit. 

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